ANTIFA – Graffiti schmierende Religionsgemeinschaft ohne Relevanz

31.4. Antifa Demo BO Hbf
Der Geisteszustand der sogenannten ANTIFA dokumentiert auf einer Wand im Bahnhof Wattenscheid

Von dem, was sich ANTIFA nennt, halte ich wenig. Nicht dass mir der Ansatz einer politischen Bekämpfung von faschistischer Politik nicht gefiele. Der hatte auch historisch seine Berechtigung. Allerdings hat die wahrgenommene Arbeit der ANTIFA heute nichts mehr damit zu tun. Sie gleicht einer Glaubensgemeinschaft. Eine Auseinandersetzung mit faschistischen Positionen und mit Personen außerhalb der eigenen antifaschistischen “Sektengruppe” ist oft nicht zu erkennen. Was zu sehen ist, sind gesprayte Schmierereien wie im Bild hier.

Standardwerke: ACAB und Anarcho-A

Zu den Standardwerken sogenannter antifaschistischer Graffiti gehört nicht nur das Anarcho-A – ein A in einem runden Kreis, sondern auch ACAB. Das steht für “all cops are bastards” oder deutsch: Alle Bullen sind Bastarde. Damit sind natürlich Polizisten, also Vertreter unseres Staates gemeint.
Und das ist dann meiner Wahrnehmung nach oft das einzige, was ich bei diesen “Antifaschisten” sehe: eine Ablehnung nicht des Faschismus, sondern des Staates. Dadurch sind sie selber ein Problem. Als Sekte sind so von sich überzeugt, dass sie für sich alles dürfen, auch Graffiti schmieren.

Dokumentierte Belanglosigkeit der ANTIFA

Jetzt haben Sie die Vorhalle im Wattenscheider Bahnhof für eine Demo beschmiert. Es wird zu einer Demonstration am 31. April in Bochum aufgerufen. Den Tag kann ich in meinem Kalender nicht finden. Er liegt irgendwo zwischen heute und morgen. Aber das Graffiti wird mich – und sicher viele andere – über den Tag hinaus ärgern. Tröstet Euch, es sagt auch etwas über den Geisteszustand dieser ANTIFA. Und dieser erklärt, die gesellschaftliche Belanglosigkeit.


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Spendet mir jemand Farbe für das Überstreichen von einigen ACAB-Graffiti? Da könnte ich mir schon vorstellen, einen Tag oder mehr auf Pinsel-Arbeit zu verwenden. Es verschandelt ja nur noch unsere Städte, was da sinnlos überall hingeschmiert wird.

Wände, Garagentore etc. sind herzlich willkommen.

Über Dirk Schmidt 823 Artikel
Regional- und Kommunalpolitiker mit den Arbeitsbereichen Mobilität, Infrastruktur und Umwelt. U. a. Vertreter der Stadt Bochum beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und im Verwaltungsrat der VRR AöR. Aktiver Jäger und Politikwissenschaftler. Wohnhaft in Wattenscheid-Westenfeld, Vorsitzender der CDU Wattenscheid. Jahrgang 1974.

1 Kommentar

  1. Hallo Herr Schmidt,

    Schmierereien von vermutlich unreifen Jugendlichen, die sich der antifaschistischen Szene zurechnen, veranlassen sie zu einem Rundumschlag gegen „die Antifa“ als Ganzem, die es überhaupt nicht gibt.
    Vielleicht haben sie sich länger nicht mit seriöser antifaschistischer Arbeit im Ruhrgebiet im Detail befasst, denn sonst wüssten sie, dass ihre Kritikpunkte im Einzelnen nicht zutreffen:
    – In Antifa-Cafés in Bochum und Dortmund finden regelmäßig Vorträge und Seminare über faschistische Strukturen in Deutschland und europäischen Ausland statt.
    – Aktivisten fertigen unermüdlich Tag für Tag Fotodokumentationen von rechtsradikalen Aufmärschen an und organisieren Gegendemonstrationen.
    Wenn sie Beispiele möchten, auf denen diese Arbeit sichtbar wird, besuchen sie beispielsweise den Twitter-Account @korallenherz oder die Webseite http://www.blockado.info
    Ich halte die aufklärende und dokumentierende Arbeit und den unermüdlichen Einsatz dieser Menschen auf der Straße, gegen Rechtsextremisten, für derart wichtig, dass man diese Teile der Antifa nicht mit Graffiti-Kids und „Anarchos“ zusammen als „belanglos“ herabwürdigen sollte.

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