Category Archives: Leitfährte

Gebäude der Ruhr-Universität Bochum

Alle Jahre wieder: Buslinie 320 zwischen Witten und Ruhr-Uni soll ausgedünnt werden

Alle Jahre wieder wird im Ennepe-Ruhr-Kreis ein neuer Nahverkehrsplan diskutiert. Im Rhythmus von 5 Jahren soll das erfolgen. Alle Jahre wieder sollen dabei die Kosten reduziert werden. (Beispiel) Alle Jahren wieder streiten sich die Stadt Witten und der Ennepe-Ruhr-Kreis um den Erhalt und das Einstellen von Buslinien. Alle Jahre wieder läuft der Streit um die Linie 320 zwischen Witten und Ruhr-Universität (Beispiel). So auch in diesem Jahr.

Die Buslinie 320 schlängelt sich ein wenig durchs Ruhrtal. Sie führt von Witten nach Witten, kommt aber auch nach Hattingen und Bochum. Und da ist eine Verbindung besonders wichtig. Sie verbindet die Wittener Innenstadt mit der Ruhr-Universität über das sogenannte Lottental. Derzeit erfolgt diese Verbindung im Takt von 3-mal pro Stunden. Der Ennepe-Ruhr-Kreis will mit den neuen Nahverkehrsplan die Verbindung auf einmal je 60 Minuten reduzieren. Das ist schlecht gerade für Bedienstete und Studenten der Ruhr-Universität, die in Witten wohnen oder über Witten einpendeln.

In einer Stellungnahme (Drs. 20162283) an den Bochumer Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur heißt es dazu:

Die Reduzierung des Fahrtenangebots zwischen Witten Hbf/Innenstadt und der Ruhr-Universität von drei auf eine Fahrt/Stunde über Im Lottental wird voraussichtlich zu Engpässen führen. Der EN-Kreis wurde daher aufgefordert, das Fahrtenangebot wenigstens zu den Vorlesungszeiten morgens und nachmittags zu verstärken. Ansonsten würde ein Großteil der aus Witten kommenden Studierenden voraussichtlich über den Bochumer Hbf und mit der heute bereits stark ausgelasteten U35 zur Uni anreisen.

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28Apr/16
Poolitical Droppings

Ich bin kein Zuchtvieh! – Mode-Bloggerin Miss Kittenheel übers Frauenbild der AfD

MissKittenheel zum Progamm der AfD

Miss Kittenheel – Vintage-Bloggerin kommentiert Parteiprogramm der AfD

Sie arbeitet als Landschaftsarchitektin und bloggt über Vintage-Mode in Plus-Size-Größe. Sie näht ihre eigenen Hütchen und bemüht sich Shopping Queen zu werden. Jetzt hat sich Miss Kittenheel in einem Blogbeitrag mit erhobenen Stinkefinger das neue Grundsatzprogramm der AfD angegriffen. Wer sie persönlich kennt, weiss das sie sich im Bochumer Stadtrat als unabhängiges Ratsmitglied politisch engagiert. Aber wird so ein themenfremder Blogeintrag nicht ihre Leser vergraulen? Ein Interview.

Miss Kittenheel, Du hast Dich in Deinem Blog zum neuen Grundsatzprogramm der AfD geäußert. Was hat Dich dazu bewegt?

Eine Partei, die meine Rechte als Frau massiv verändern möchte, kann ich belächeln – das ist auch ok, solange besagte Partei nur in zugigen Fussgängerzonen steht. Zieht eine solche Partei allerdings in mehrere Landtage zunächst knapp über der 5% Hürde, aber zuletzt mit 13-25% ein, ist es ratsam sich genau anzusehen, was die denn wollen.

Ist ein Modeblog nicht der falsche Ort für eine Diskussion über die Ziele der AfD?

Auf den ersten Blick vielleicht, aber in meinem Blog geht es auch um Bodypositivity, also ein besseres Körperbewusstsein zu bekommen, was nicht mit Diäten zu verwechseln ist.

Wir leben – ob uns das passt oder nicht – in einer Welt in der die Politik die Regeln vorgibt. Das fängt bei der Mehrwertsteuer für ein Päckchen Kaugummi an, geht darüber ob ich als dicker Mensch höhere Krankenkassenbeiträge zahlen soll, aber auch wie ich leben möchte. Politik greift durchaus darin ein, wie wir leben dürfen. Die Ehe ist immer noch gemischtgeschlechtlich. Alles andere sind nur eingetragene Partnerschaften.

Über die allgemeinen Ziele haben andere schon genug geschrieben. Berichte über Politik werden oft nur von denen gelesen, die sich sowieso schon dafür interessieren. Mit meinem Blog möchte ich darüber mit meinen Leserinnen diskutieren. Denn es betrifft uns auch als Frauen. Darüber wie wir leben. Und das Frauenbild der AfD, wie es sich mir präsentiert, gefällt mir gar nicht.

Was stört Dich daran, was die AfD über Frauen und ihre Rolle in Gesellschaft und Familie schreibt?

Das Frauenbild der AfD scheint mir trotz der zwei Aushänge-Politikerinnen Petry und von Storch stehengeblieben zu sein. Forderungen nach dem alten Familienrecht von vor 1976 sprechen für mich dafür. Natürlich dürfen Frauen, die für ihre Familie da sein wollen, nicht benachteiligt werden. Aber Frauen können mittlerweile ihren Partner verlassen, ohne sich darum sorgen zu müssen, ob sie die Kinder behalten können.

Für mich ist die AfD in erster Linie eine Partei verbitterter Männer, die sich abgehängt von den gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten mindestens 30 Jahre fühlen.
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Der zerbrochene Krug in Bochum, oder: Ein gelungener Abend

Schwierig war es an eine Karte für ‚Der zerbrochene Krug‘ von Heinrich Kleist am Schauspielhaus Bochum zu kommen, nachdem ich zur Premiere verhindert war. Aber im Reservierungssystem leuchtete ein einzelner Sitzplatz an einem freien Abend auf. Der sollte es sein. Und so gespannt ich auf die Aufführung war, so spürte ich die Spannung das ganze Stück hindurch, wenn Dorfrichter Adam sich dümmlich-verschlagen und juristisch indiskutable versucht seinen Kopf aus der Schlinge … Verzeihung … aus dem Eisen zu ziehen. Vergeblich am Ende. Aber das ist ja bekannt.

Das Publikum ist angefüllt mit Dietmar Bär Fans, aber auch die übrige Besetzung brilliert. Darunter sticht für mich Roland Riebeling als Schreiber Licht. Der Schauspieler gehört einfach ins komische Fach. 100 Minuten bester Unterhaltung, die sich lohnen. Sogar Tiefgang bietet der Rahmen, dem Heinrich Kleist als Autor von ‚Der zerbrochene Krug‘ verspricht.

Ich habe bei den Windungen des Dorfrichters Adam angesichts der dramatischen Anwesenheit seines Vorgesetzten, des Gerichtsrats Walter, die Schmerzen durch seine Präsenz gespürt. Wäre der Gerichtsrat nicht da, gäbe es die Problem für den Dorfrichter nicht. Doch unerbittlich ist er da und zwingt den Richter in sein eigenes Netz aus Lügen, mit dem er sich selber zu Fall bringt.

03Apr/16
Loren aus Holz

Loren aus Holz am Kunstzentrum WAT

Drei Loren aus Holz haben mich nachdenklich gestimmt. Diese werden anlässlich einer Ausstellung des Kunstzentrums Wattenscheid an der Lohrheidestraße gezeigt. Am Samstagnachmittag wurde die Ausstellung von 40 Werken eröffne. Die drei Holzloren sind Teil der 79. Ausstellung des Kunst- und Galeriehauses des IBKK Kunstzentrums.

Loren aus Holz

Loren aus Holz, vor dem Kunstzentrum WAT

Was so nachdenklich macht? Das Kunstzentrum steht auf der ehemaligen Zeche Holland, nutzt dessen Gebäude. Die mit starker Ruhrgebiets-Symbolik behafteten Loren wurden von Peter Dembon und Annette Lingeman-Schubert im 5./5. Semester Bildhauerei geschaffen. Sie sind aus Holz und stellen nach meiner Erkenntnis einer zeitliche Reihenfolge dar. Aber ihre Ladung habe ich mal ausgeblendet. Da stehen auf einer ehemaligen Zeche drei hölzerne Loren.

Mit hölzernen Loren hat es eigentlich mal angefangen, sogar mit hölzernen Schienen. Auf diesen wurden beispielsweise im Lottental die Kohle einst hinunter zur Ruhr gezogen. Holz ist also das ursprüngliche Material für die Loren, die auch Hunde genannt wurden. Und über die darstellende Kunst, Bilderhauerei in Holz – nicht Stein – kommen hölzerne Loren wieder zurück. Nur anders. Der Kreis schließt sich. Strukturwandel.

Ein paar schlichte Gedanke zur Ausstellungseröffnung.

Die Werke haben mir diesmal sehr gefallen. Sie waren für mich gegenständlicher und zitierten mir bekannte Dinge. Peter Lustigs Löwenzahn wurden verarbeitete, Züge, Wolken, demografischer Wandel u. v m.

17Mrz/16
ProblembärEiskirchSPD

Wie war das früher doch einfach … Mit dem Parteibuch ging’s direkt zur Stelle.

„Wie war das früher doch einfach. Wer früher in der Verwaltung etwas werden wollte, der brauchte nur das richtige Parteibuch“, blickte Ratsmitglied Jens Lücking (Freie Bürger) auf überwunden geglaubte Zeiten im Rat der Stadt Bochum zurück. Heute braucht zumindest für den Anschein noch einen Personalberater. Das Verfahren mit einem Personalberater erscheint überflüssig, hat aber 60.000 € gekostet. Das Ergebnis, die Wahl von Sebastian Kopietz (SPD), wirkt in mehren Punkten bereits als vorab gesteuert. Die Bewertung des Kandidaten durch den Personalberater kann ich in den mir vorliegenden Fragen nicht nachvollziehen. Seine Vorstellung hat mich das noch mehr hinterfragen lassen. Als er sich vorstellte, konnte ich schon vorher in der Zeitung lesen, dass er es wird. Die SPD hatte das der Presse vorher mitgeteilt.

Da kann sich keiner wundern, wenn abseits von SPD und ihrem Grünen Koalitionspartner von einer breiten Menge im Stadtrat eine neue Ausschreibung beantragt wurde. Da wundert es nicht, dass weitere Bewerber in laufenden Verfahren nach und nach ihre Bewerbungen wieder zurückgezogen haben.
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09Feb/16
Spielplatz

Spielplatz-Rückbaukonzept zurückgezogen: Klatsche für Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD)

Am 17. Dezember 2015 wurde die Vorlage zum weiteren Rückbau von Spielplätzen in Bochum ausgefertigt. Da war Thomas Eiskrich bereits Oberbürgermeister der Stadt Bochum. Am Rosenmontag war er genau 111 Tage im Amt. Da fing er sich die erste öffentliche Klatsche ein – gleich per BILD-Zeitung. Dem Vernehmen (Danke BILD) nach wurde der Verwaltungsvorschlag mit dem Titel „Spielplatz-Rückbaukonzept“ heute wieder zurückgezogen. Dabei war sie gerade erst für Sitzung des Jugendhilfeausschusses in 8 Tagen (17. Februar 2016) veröffentlicht worden.

Nach eigenen Angaben erfüllt die Stadt Bochum derzeit nur 57,61 % des ermittelten Bedarfs an Spielplätzen. Dennoch schlug die Verwaltung von OB Thomas Eiskrich (SPD) vor ‚Rückbau von 25 Spielplätzen, 3 Bolzplätzen, 3 Rollschuhbahnen, 1 Trimm-Dich-Pfad, 1 Tischtennisanlage, sowie den flächenmäßigen Teilrückbau auf 8 weiteren Plätzen.‘ (Seite 7 der Verwaltungsvorlage) Allerdings klagt die vom Oberbürgermeister vertretene Verwaltung, dass sie nicht genügend Geld zur Verfügung habe, um die Zahl der aufzugebenden Spielplätze zu erreichen.

Die bislang bereit gestellten Rückbaumittel in Höhe von 30.000 EUR jährlich, für die Jahre 2012 bis 2015, reichen bei weitem nicht aus. Für die noch umzusetzenden Rückbaumaßnahmen bis Ende 2016 sind weitere Kosten in Höhe von ca. 190.000 EUR zu veranschlagen. Die erforderlichen Mittel sowie das Personal dafür stehen bislang nicht zur Verfügung.

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Bürgerversammlung zum Flüchtlingsheim Am Kuhlenkamp, Bochum-Weitmar

Journalist Krogul hat an der öffentlichen Diskussionsveranstaltung zu einer Flüchtlingsunterkunft „Am Kuhlenkamp“ im Bochumer Südwesten teilgenommen. Wie bereits bei der Bürgerinformationsveranstaltung zum Nordbad in der Vorwoche hat er daraus ein Video geschnitten und auf YouTube veröffentlicht.

Einladender war diesmal die Redaktion der WAZ Bochum. Beim Nordbad war es die Stadtverwaltung und in Höntrop die beiden Kirchen. Auffällig ist der unterschiedliche Ton. Der Bochumer Südwesten wies zu letzt nur einen Drittel der Menge an Plätzen für Flüchtlinge auf wie der Bochumer Norden. Derartige ungleichmäßige Verteilungen sorgen in der Nachbarstadt Essen derzeit für heftige Kritik.

31Jan/16
Bochumer Tutehorn: Hieronymus Jobs bei der Arbeit als Nachtwächter

Tutehorn 31.01.2016: Aktuelles aus Bochum, Wattenscheid und der Metropole Ruhr

Opel-Nachfolge: Die Deutsche Post AG und die Entwicklungsgesellschaft Bochum Perspektive 2022 GmbH haben den Kaufvertrag über den Erwerb von Flächen in Bochum-Laer unterzeichnet. Auf einer 140.000 m² großen Teilfläche des ehemaligen Opel Werks 1 wird ab 2017 ein neues DHL Paketzentrum entstehen. Mit der geplanten Inbetriebnahme in 2019 werden bis zu 600 sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Arbeitsplätze für die Region geschaffen. PM Stadt Bochum

Kulturrucksack: Noch bis Dienstag (23. Februar) gibt es für Kultureinrichtungen, Vereine und Initiativen die Möglichkeit, an dem Ausschreibungsverfahren für den Kulturrucksacke NRW teilnehmen. Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 14 Jahren einen Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten zu ermöglichen und sie für kulturelle Einrichtungen und Inhalte zu begeistern. PM Stadt Bochum

Schulessen: Die Stattküche Münster übernimmt künftig die Verpflegung in den bisher von unterschiedlichen Caterern bewirtschafteten Mensen der weiteführenden Schulen in Bochum. Der Übergang auf in allen Küchen, auch denen des Akafö, erfolgt nahtlos. Im letzten Jahr hatte es einige Probleme geben, so klagten zum Beispiel Schüler an der Erich-Kästner-Gesamtschule über Übelkeit. PM Stadt Bochum

Vornamen: Die beliebtesten Vornamen in Bochum im Jahr 2015 waren Marie und Noah gefolgt von Sophie und Sophia bzw. Paul und Ben. PM Stadt Bochum, Vornamenstatistik

Über den Tellerrand …

Jahr der Trinkhalle: „Die kleine „Bude umme Ecke“, die wie kaum eine andere Institution für die Lebensweise der Menschen im Ruhrgebiet steht, wird gewürdigt, in den Fokus gerückt und mit außergewöhnlichen Events und Programmpunkten kulturell bespielt. Der 1. Kioskclub 06 erklärt 2016 zum Jahr der Trinkhalle: Die Metropole Ruhr feiert ihre Buden-Kultur.“ Anschauen ist Pflicht! ID Ruhr, Das Jahr der Trinkhalle 2016

Ruhrgebietsunternehmen: Der Anteil der Unternehmen unter ausländischer Führung hat seit 2008 um 50 % vorgenommen. Mehr als ein Viertel der ausländischen Kleingewerbetreibenden haben einen türkischen Hintergrund (6.306) und gründen meist im Einzelhandel. An zweiter Stelle stehen Polen (3.995), die am häufigsten im Baugewerbe tätig sind. Bei den Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, stehen niederländische Betriebe ganz vorne (574), gefolgt von Schweizer (257) und US-amerikanischen Unternehmen (248). Insgesamt gibt es in der Metropole Ruhr ca. 243.000 Unternehmen, davon 25.600 ausländischer Herkunft. IHKs im Ruhrgebiet: Ruhrwirtschaft international

Grundschulwahl: Freie Grundschulwahl verschärft die soziale Trennung von Schülern. „Der Anteil an Kindern, die eine andere als die ehemals zuständige Grundschule besuchen, stieg seit Aufhebung der Grundschulbezirksbindung in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2008/09 deutlich. Der Grund: Ein sozial stark selektives Wahlverhalten der Eltern. Mittlerweile suchen rund 25 Prozent von ihnen für ihre Kinder eine andere als die eigentlich zugeordnete Grundschule aus – ein Anstieg um 15 Prozent“, so beschreibt eine Studie die Ergebnisse der Wahlfreiheit für Eltern bei der Schule für ihre Kinder. PM Bertelsmann Stiftung: Publikation „Gleich und gleich gesellt sich gern“, ID Ruhr

OpenData: Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist Kooperationspartner eines OpenData-Projektes für die Kommunen des Rheinlandes, des Bergischen Landes und der Metropole Ruhr und stellt ab sofort regelmäßig aktualisierte Daten zu 71 Stadtplänen zum Download zur Verfügung. Unter Bedingungen für ‚Creative Commons‘ können die Daten frei genutzt werden. Auf-Karte.de

Senioren: Gut jeder fünfte Ruhrgebietsbewohner ist im Rentenalter. Der Anteil der Über-65-jährigen ist in Mülheim an der Ruhr (24 %) am höchsten, am geringsten in Dortmund (20,4 %). Der Landesdurchschnitt liegt bei 20,2 %. ID Ruhr, RVR Statistik-Portal

Wananas: ID Ruhr Die Freizeitbäder mit Beteiligung de Regionalverbands Ruhr und die weiterer privater Betreiber bekommen neue Konkurrenz. Die Stadt Herne hat sich entschlossen ihr abgebrandtes Spassbad Wananas wieder aufzubauen. Jetzt war Richtgest. ID Ruhr, PM Stadt Herne

Social Media App kommt in Grüne Hauptstadt: Essen ist 2017 Europäische Umwelthauptstadt und daher baut die Social Media App GreenApes nach Florenz jetzt eine Community in Essen auf. Im Rahmen der Kommunikation zur Grünen Hauptstadt wird die App vom Social-Media-Team des Projektbüros genutzt, um den Bürgern spielerisch zu zeigen, wie einfach nachhaltiges Leben in ihrer Stadt sein kann. Umweltfreundliche Aktivitäten werden dabei zwischen den Nutzern ausgetauscht und belohnt.

25Jan/16
Bürgerinformation: Flüchtlinge in Höntrop

Bürgerinformation zu Leichtbauhallen für Flüchtlinge in WAT-Höntrop – Ein Veranstaltungsbericht

Auf dem ehemaligen Rasenplatz der Sportanlage ‚Auf dem Esch‘ zwischen den Stadtteilen Höntrop und Westenfeld haben die Bauarbeiten zur Errichtung von Leichtbauhallen für insgesamt 336 Flüchtlinge begonnen. In einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung informierte die Stadtverwaltung am Montagabend des 25. Januar 2016 über die neu entstehende Einrichtung. Anstoss dazu und den Raum gaben die evangelische und katholische Gemeinde zu Höntrop. Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn moderierte die Veranstaltung zu der geschätzt mehr als 450 Bürger gekommen waren. Einige davon wohnen nicht direkt in der Nähe des Gemeindesaals ‚magda‘, der unweit des Standorts für die Leichtbauhallen liegt. Es war brechend voll. Ein Veranstaltungsbericht zu Antworten und Fragen.

Bürgerinformation: Flüchtlinge in Höntrop

Brechend voll: Der Gemeindesaal Magda

Die Veranstaltung begann mit einer einführenden Erläuterung der Umstände der Flucht, Ankunft und Unterbringung von Flüchtlingen, die Ute Bogucki als Leiterin des städtischen Amtes für Soziales und Wohnen gab. Zu baulichen Aspekten äußerte sich Klaus Radtke von den Zentralen Diensten der Stadtverwaltung. Aus dem Jugendhilfeamt und Schulamt waren keine Vertreter da, die auf Fragen zur Betreuung in Kindertagesstätten und der Versorgung mit Lehrern hätten Antworten geben können.

Bezirksbürgermeister Manfred Molzich (SPD) und Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn wagten dann die Beantwortung von Fragen aus dem Publikum. Die kirchlichen Vertreter managten das gut, denn im Saal war viel Unmut versammelt. Gedrängt wurde auf Fragen, die Höntrop und die neue Einrichtung betreffen. Bundes- und landespolitische Aspekte sollten außen vor bleiben. Einige Bürger verhielten sich jedoch wie Schreihälse, und einer hatten zwei Seiten mit polemischen Fragen mitgebracht. Sie kamen nicht zum Zuge, was vor allem daran lag, dass sie Antworten ignorierten oder sich selber nicht auf weniger Fragen konzentrieren wollten.

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St. Vinzentius-Kirche in Bochum-Harpen

Neu auf YouTube findet sich ein 6-minütiger Besuch in der Kirche St. Vinzentius in Bochum-Harpen. Das Kirchengebäude der evangelischen Kirchengemeinde Bochum-Harpen blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Aber auch aus der Neuzeit enthält es Kostbarkeiten wie Kirchenfenster, die den Bergleuten gewidmet sind.

Das Video wurde von bochumschau.tv erstellt.

13Jan/16
Aufkleber zur Schwimmbrücke Dahlhausen

Aufkleber „Schwimmbrücke Dahlhausen muss offen bleiben!“

Mit über 4.000 Unterzeichnern endete die Unterschriftensammlung für die Petition „Schwimmbrücke Dahlhausen muss offen bleiben!“. Einige weitere Unterschriftenbögen aus Arztpraxen und Geschäften sind in dieser Woche noch eingetroffen und werden noch ergänzt. Die Stadtverwaltung nimmt inzwischen von einer Entscheidung über ihren Vorschlag auf dauerhafte Schließung der Schwimmbrücke am 19. Januar 2016 Abstand. Erst nach einem Ideenwettbewerb für andere Lösungen soll Mitte 2016 entschieden werden. Allerdings wird die Brücke für Bauarbeiten an der Lewackerstraße geschlossen werden.

Als Aktion zur Unterstützung der politischen Forderung nach Offenhalten der Brücke hat die CDU einen Aufkleber fertigen lassen (siehe Bild). Am kommenden Freitag, den 15. Januar 2016 soll dieser erstmalig ab 8 Uhr an der Brücke verteilt werden. Auch Auslegen in einigen Geschäften ist vorgesehen.
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