Category Archives: NRW & Ruhr

Nordrhein-Westfalen und Metropole Ruhr

18Apr/15
Supporter des Cheer Academy Bochum

Cheer Academy sammelt für Deutsche Meisterschaft

Richtig müsste der Titel heißen: “Cheer Academy Bochum muss für Deutsche Meisterschaft sammeln”, denn die CAB – so die Abkürzung – hat sich hierfür qualifiziert. Die Deutschen Meisterschaft in Cheerleading und Cheerdance finden am 30./31. Mai 2015 in Stuttgart statt. Und dahin muss das Team jetzt reisen.

Teilnehmer 24. Landesmeisterschaft AFCV NRW

Teilnehmer 24. Landesmeisterschaft AFCV NRW

Für den Verein ist das eine große Herausforderung, weil für die gesamte Mannschaft ein Bus und eine Unterkunft in der Jugendherberge benötigt wird. Und so eine Mannschaft besteht aus einigen Leuten und Betreuern. Mit einer Unterstützung der heimischen Gemeinde (Stadt Bochum) oder dem Stadtsportbund ist nicht zu rechnen. Diese unterstützen nur, wenn bei der vorhergehenden Meisterschaft einer der ersten drei Plätze belegt wurden. Für Mannschaften, die sich erstmalig qualifizieren ist keine Geld vorgesehen. Im Sinne von “Stärken stärken” werden nur bereits starke Mannschaften gefördert. Leider wird das Leistungsprinzip dadurch verzerrt. Die tolle Leistung von CAB bei den vorhergehenden Wettkämpfen haben die Qualifizierung für die Deutsche Meisterschaft gebracht. Auch die Europäische Meisterschaft könnte folgen.

Die Cheer Academy hat sich jetzt für “Crowdfunding” entschieden. Klassisch werden jetzt Spenden gesammelt. Hierfür nutzt CAB ihren Facebook-Account und haben ein gutes Video produziert, mit dem sie um Spenden bitten. Dieses hier:

Bundesweite Aufmerksamkeit wurde CAB im letzten Jahr mit einem Auftritt in der Show ‘5 gegen Jauch’ des Komikers Oliver Pocher zuteil. Bochum und Wattenscheid sind ein Zentrum des Cheerleading-Sports. Nirgends gibt es so viele Vereine und Gruppen, dass es sogar eine eigene Stadtmeisterschaft gibt. Diese sollen wieder zusammen mit dem A40-Cup am Samstag, den 20. Juni 2015 in der Lohrheide-Halle in Wattenscheid stattfinden. Ausrichter ist der Verein “IceStars Cheerleader”.

Imagekampagne Das Ruhrgebiet. Ein starkes Stück Deutschland.

Ruhrgebiet plant neue Standortkampagne

Das Ruhrgebiet plant eine Standortkampagne für die nächsten Jahre. Diesen Auftrag hat die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) am Freitag (27.03.2015) der Verwaltung im Rahmen der jährlichen Haushaltsberatungen erteilt. Die letzen Imagekampagnen waren in den 1990er Jahren erfolgt, davon fand große Beachtung die Kampagne “Das Ruhrgebiet. Ein starkes Stück Deutschland” und etwas geringer “Der Pott kocht”.

Laut Antrag der Koalition aus CDU, SPD und Bündnis’90/Die Grünen sollen zunächst Vorbereitung getroffen werden, da das derzeit im Landtag beratene neue RVR-Gesetz abgewartet werden soll, dass ggf. neue Aufgaben für den Verband bringen wird. Im Gegensatz zu den früheren Kampagnen soll es sich nicht um eine reine Imagekampagne handeln, die allgemein das Bild von der Metropole Ruhr verbessern soll. Vielmehr ist eine nationale wie internationale Standortkampagne vorgesehen, bei der es um den Wirtschaftsstandort Ruhr geht. Daher soll die RVR-eigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft metropoleruhr GmbH (wmr) eingebunden werden. Das Ziel der Kampagne skizzierte Roland Mitschke, Vorsitzender der CDU-Fraktion im RVR und Vorsitzender des RVR-Wirtschaftsausschusses, wie folgt:

Wir müssen zeigen, dass Kohle und Stahl für die Vergangenheit, aber Bildung, Wissenschaft, moderne, neue, technologieorientierte, mittelständisch strukturierte Industrie und Dienstleistungen für die Zukunft stehen. Wir müssen deutlich machen, dass Unternehmer, die investieren und Arbeit schaffen, dass Existenzgründer, die aus den Universitäten und Hochschulen kommen und Theorie in Praxis umsetzen, hier willkommen sind und jede Unterstützung erfahren.

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Revierpark Vonderort: Freizeithaus

RVR will marode Revierparks und Freizeitbäder angehen

Der Regionalverband Ruhr (RVR) arbeitet weiter daran, Situation und Zustand der Revierpark- und Freizeitgesellschaften, an denen er beteiligt ist zu verbessern. Die Planung sieht, vor die Einrichtungen mit Ausnahme der Standorte Hamm und Xanten nach Möglichkeit in eine Gesellschaft zu überführen. Neben jährlichen Zuschüssen in Höhe von 3,45 Mio. € will der RVR in diesem Jahr weitere 2,6 Mio € aufbringen, um das neue Konzept umzusetzen. Davon sind 1 Mio. € für zusätzliche Instandhaltungen vorgesehen. Die im sogenannten Ruhrparlament vereinbarte Koalition von CDU, SPD und Bündnis’90/Die Grünen setzt hier einen ihrer finanziellen Schwerpunkte.

Weiterhin beauftragte die Verbandsversammlung des RVR die Verwaltung, einen Finanzierungs- und Inverstitionsplan für alle Einrichtungen vorzulegen. Das umfasst auch die, die nicht in einer neuen Gesellschaft aufgehen sollen, neben dem Maxipark in Hamm und dem Freizeitzentrum Xanten betrifft das die Glörtalspere und den Silbersee II in Haltern.
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17Mrz/15
Neuer Film mit Kalle Grabowski ist finanziert

Neuer Film mit Kalle Grabowski ist finanziert

Es wird ein Wiedersehen mit der Familie Grabowski geben. Der Bochumer Schauspieler Ralf Richter hat sein Film-Projekt “Grabowski – Alles für die Familie” finanziert bekommen, wie dem Blog des zugehörigen Crowdfunding-Projekts zu entnehmen ist. Die Finanzierung erfolgt nicht allein über Unterstützer auf der Plattform Startnext, sondern auch über Unternehmen. Diese haben es Ralf Richter und seinem Team ermöglicht, den von Unterstützern einzusammelnden Betrag auf 125.000 € zu senken. Und dieser wurde bereits erreicht. Gratulation! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit den drei Grabwoskis.

Die drei Grabowskis sind die Hauptcharaktere aus der Unna-Triologie: Kalle Grabwoski (“Bang Boom Bang”), Kalle (“Was nicht passt, wird passend gemacht”) und Bullet Harry (“Goldene Zeiten”). Im neuen Film von Ralf Richter – produziert von Public Eye UG – treffen die drei aufeinander. Zu Werbezweckne für das Crowdfunding wurden Szenen aus dem Film bereits produziert. Das vermittelt einen Eindruck, was es werden soll. Ein Film wird dabei sicher herauskommen, aber hoffentlich auch ein guter und qualitativ hochwertiger. Denn nur das wird der Erwartung der vielen Unterstützer gerecht werden.

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15Mrz/15
Rohbau Justizzentrum Bochum

Justizzentrum Bochum droht 45 Mio. € teurer zu werden

Am Ostring in Bochum, gegenüber den Stadtwerken und neben dem ehemaligen Nordbahnhof, entsteht derzeit ein Justizzentrum. Der Rohbau ist schon zu sehen von dem, was einst Amtsgericht, Landgericht und Arbeitsgericht aufnehmen soll. Die einst auf 107,4 Mio. € geschätzten Kosten drohen laut Informationen der Rheinischen Post auszuufern. 38 Mio. € mehr seien schon entstanden, es drohen sogar mehr als 45 Mio. € zusätzliche Ausgabe.

Wie die Rheinische Post berichtet, habe der Landesbetrieb Bau und Liegenschaften (BLB) bereits 45,19 Mio. € Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Ob weitere Verluste drohen, kann vermutlich nicht ausgeschlossen werden. Erst in den Tagen zuvor hatte die Bochumer Presse über weitere Verzögerungen bei der Fertigstellung des Justizzentrums berichtet. Zu den Verzögerungen tragen gerade auch Klagen von Bietern bei Ausschreibungen bei, zum Beispiel über die mehr als 1.000 Fenster.
Vor Mitte 2016 soll es nichts mit dem Einzug werden.
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Schmierereien am Bahnhofsgebäude Wattenscheid-Höntrop

VRR-Förderprogramm für saubere Bahnhöfe

Viele Bahnhöfe im VRR-Gebiet leiden unter Graffiti. Zu diesem Schluss führt der aktuelle Stationsbericht des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). Betroffen sind weniger die von der DB Station&Service betreuten Bahnsteige, sondern auch Zugänge mit Flächen in kommunaler und privater Verantwortung. Viel Städten fehlt schlicht das Geld, um dreckige Flächen und beschmierte Wände wieder herzurichten. Mit einem Förderprogramm will der VRR nun helfen. Ein entsprechender Antrag wurde vom VRR-Ausschuss für Verkehr und Planung am Donnerstag (12.03.2015) in Essen einstimmig beschlossen.

Die Beratungen des Stationsbericht führten zu weiteren Aspekten der Sicherheit und von Anlagen, die zu prüfen seien. Die in den VRR entsandten Kommunalpolitikern zeigten sich besorgt über Bestrebungen innerhalb des Konzerns der Deutschen Bahn, Lautsprecheranlagen an Bahnsteigen abzubauen.

Besonders befassten sich die Politiker mit den geteilten Zuständigkeiten für den Zustand von Bahnhöfen. Ein Bahnhof besteht regelmäßig aus Gebäuden und Flächen verschiedener Eigentümer. Insbesondere jetzt als aufgrund von Graffiti in schlechtem Zustand befindlich bewertete Flächen der Zugangsbereiche sind dabei regelmäßig in Besitz Kommunen. Denen fehlt es oft an den nötigen Finanzmitteln. Teilweise sind abver auch die Zuständigkeiten in der Verteilung zwischen Bahn, Kommune und privaten Dritten nicht klar. Hier will der VRR nun ein Förderprogramm auflegen.
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13Mrz/15
Stunt  All Girl

24. Landesmeisterschaft Dance & Cheer des AFCV NRW- Rückblick

“Wir blicken zufrieden zurück auf die diesjährige Landesmeisterschaft im Cheerleading”, erklärt Organisator Uwe Mensch vom AFCV NRW. “Die Zahl an Teams und Zuschauern aus dem Vorjahr haben wir nicht wieder erreicht, allerdings stellt eine größere Meisterschaft deutlich größeren organisatorische und finanzielle Herausforderungen Die Zahl der Busparkplätze ist auch begrenzt”, erläutert Uwe Mensch, der zum 10. Mal in Folge die Landesmeisterschaft organisiert hat.
Sorgen für die Zukunft machen dem Wattenscheider die gestiegenen Kosten für die Nutzung der RWE-Halle und das Catering. Die Organisation wird dann aber auch in anderen Hängen liegen.

Knapp 1.000 Zuschauer mit 85 Teams in allen drei Alterklassen (PeeWee, Junior, Senior) und allen 14 Kategoriene (Cheer, Stunt, All Girl etc.) waren im letzten in der RWE-Halle in Mülheim an der Ruhr zusammengekommen. Seit den 1980er Jahren wird Cheerleading in Deutschland immer populärer. Insgesamt gibt es in der Bundesrepublik etwa 400 Cheerleading-Gruppen.

Der American Football und Cheerleading Verband Nordrhein-Westfalen e. V, ist Mitglied im Landessportbund Nordrhein-Westfalen. Der Verband hat in NRW 70 Vereine mit rund 8.000 Mitglieder, davon sind ca. ein Viertel Cheerleader.

11Mrz/15
Schwimmbrücke im Städtedreieck Bochum-Dahlhausen, Essen-Burgaltendorf und Hattingen-Dumberg

Pontonbrücke Dahlhausen: Varianten, aber keine Lösung

Ein Vorankommen bei der Lösungsfindung für die nur noch eingeschränkt nutzbare Pontonbrücke in Bochum-Dahlhausen ist derzeit nicht erkennbar. Die Bochumer Stadtverwaltung führt weitere Gespräche mit den Akteuren wie Deutsche Bahn und den Nachbarstädten. Wie dem Bochumer Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur berichtet wurde, gibt es vier Varianten, wobei sich keine als bevorzugbare Lösung abzeichnet. Die Stadtverwaltung will nun zunächst Auskünfte vom Eisenbahnbundesamt, der Deutschen Bahn und neue Verkehrszählungen abwarten.

Die vier Varianten stellen sich derzeit wie folgt dar:

  1. Bau einer Brücke über die Eisenbahnstrecke hinweg, aber Dahlhauser Tiefbau. Allerdings kommt es dann auf Hattinger Seit zu Beeinträchtigung von Schutzgebieten. Die Stadt Hattingen lehnt das ab.
  2. Bau einer Verbindung über eine alte Eisenbahnbrücke auf Höhe des Eisenbahnmuseum. Die Brücke würde dann von Bochum auf Essener Stadtgebiet führen, nicht mehr auf Bochumer. Das würde Ausbauarbeiten auf Essener Stadtgebiet erfordern, die absehbar nicht erwartet werden können. Auf Bochumer Seite würden Planungen zum Eisenbahnmuseum und zum Ruhrauenpark “durchkreuzt”.
  3. Eine Erneuerung im Bestand, bei der eine neue Brücke nördlich oder südlich an die Schwimmbrücke anschließend errichtet wird. Wobei es hier mit der Bahn und dem Bundesamt übereinzukommen gilt. Problematisch ist, dass eine Kreuzungssituation wie jetzt nicht mehr zulässig wäre.
  4. Eine Variante bestände in der Errichtung einer neuen Brücke an der gleichen Stelle, allerdings müsste die jetzige Schwimmbrücke um einige Meter versetzt werden. Diese hat aber der Landschaftsverband Westfalen-Lippe kürzlich als bundesweit einmalig unter Schutz gestellt. Das war wenig hilfreich.

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07Mrz/15
Cheer Academy Bochum Violets

Cheer Academy Bochum e.V. ist Landesmeister im Cheerleading 2015

Bei der diesjährigen Cheerleading-Landesmeisterschaft hat die Cheer Academy Bochum e.V. (CAB) den Meistertitel in der Katgeorie ‘Junior All Girl’ des Cheerleading-Sports geholt, ebenso zwei zweite Plätze in der Klasse der Jüngsten, den PeeWees (6-12 Jahre). Der Vizetitel in der Kategorie PeeWee GroupStunt ging an das Team ‘Purple Starlights’, in der Gruppe PeeWee Cheer an das Team ‘Lilies’. Die Violets machten den 1. Platz in der Kategorie ‘Junior All Group’.

Zwei weitere Vizeplätze in der Cheerleading-PeeWee-Klasse (6-12 Jahre)

“Wir sind zufrieden mit den beiden Zweit-Platzierungen. Cheerleading heißt: viele Mädels auf einem Haufen. Das gibt es auch viel Stress und ein paar Zickereien. Wenn’s mal nicht so läuft glatt läuft, wie beim Training, dann gibt’s auch mal ein paar Tränen. Dafür ist ein andermal die Freude riesengroß. So ist es auch beim Meistertitel der Junioren”, erläutert Cheerlader-Coach Carina Maltig die gute Bilanz, bei der alle angetretenen Teams des Verein unter den landesweit beiden Besten gehören.
Die 21-jährige ist Cheerleader im Senior-Team Lilix und ist als Coach für die Choreographie und das Training der Lilies verantwortlich. Dazu gehört auch eine Menge Organisation: “Bei einer Landesmeisterschaft mit vielen Teams besteht ja immer Knappheit an Umkleidekabinen. Da sind wir hier in Mülheim natürlich im Vorteil. Wir haben uns in Bochum vorbereitet und sind schon fertig umgezogen und geschminkt nach Mülheim gefahren.”
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23Feb/15
Rolltreppe bzw. Fahrtreppe einer U-Bahn-Station

Neue Rolltreppen für U-Bahn-Stationen

Auf Vorschlag der Verwaltung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR AöR) soll das Modernisierungsprogramm für Fahrtreppen – allgemein auch Rolltreppen genannt – aufgestockt werden auf 10 Mio. €. Unterstützt werden bis zu 90 % die Erneuerung von Rolltreppen an Stadtbahn-Anlagen (U-Bahnhöfen). Möglich machen das Rückflüsse nicht benötigter Fördermittel im Vorjahr.

"Die neue Fahrtreppen sollen ihren Zustand online ins Internet melden können. Dadurch wird es möglich, dass der Zustand der neuen Treppen im Internet abrufbar wird und online nachsehbar werden kann, ob ein barrierefreier Bahnhof gerade wirklich barrierefrei ist", erläutert der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Bochum. Der CDU-Politiker will per Anfrage nachhalten, welche Rolltreppen in Bochum saniert werden. Die Erneuerung einer einzelnen Fahrtreppe kostet durchschnittlich zwischen 305.000 € und 325.000 €. Allein die Stadtbahnanlagen der Linie U 35 verfügen städteübergreifend über mehr als 60 Fahrtreppen.

Das Modernisierungsprogramm wird aus Restmitteln der Förderungen nach §12 ÖPNVG für das Jahr 2014 gespeist. Das Programm konnte zwischenzeitlich von 7,7 Mio. € weiter auf 10 Mio. € aufgestockt werden und auf Fahrtreppen erweitert werden, deren Zweckbindungszeiten noch mehr als 5 Jahre betragen. Die endgültige Entscheidung erfolgt nach den Ausschussberatungen am 19. März 2015 im Verwaltungsrat der VRR AöR.

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Über den zugehörigen Zweckverband ist die Stadt Bochum Mitglied in der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Anstalt öffentlichen Rechts (VRR AöR). Der VRR ist unter anderem Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Im Verbund der 16 kreisfreien Städte und 7 Kreise werden Verkehrsleistungen für 8,1 Mio. Bürger auf einer Fläche von 7.300 qkm erbracht. In der Verbandsversammlung besteht eine Kooperation von CDU und Bündnis'90/Die Grünen.

Der Bahnhof Wattenscheid wurde übrigens mit Grün bewertet.

11Feb/15
Some Assembly Required

IKEA in Bottrop beginnt den Weg durch die Planungsinstanzen

Mit viel Aufmerksamkeit bedacht, auch hier im Blog, haben der Möbelmarkt IKEA und die Stadt Bottrop am 10.02.2015 ihre Pläne für den Bau eines fünften Möbelhauses im Ruhrgebiet bekannt gegeben. Und BILD verkündet das beispielsweise euphorisch mit den Lettern “Hej, Bottrop”. Ist diese Euphorie begründet? Eine nüchterne Analyse der Pressemitteilung der Stadt Bottrop reduziert die Botschaft darauf, dass versucht werde, die Voraussetzungen für den Bau eines solchen Möbelmarktes im Grenzgebiet der Städte Bottrop, Gladbeck, Essen und Gelsenkirchen zu führen. Laut Pressemitteilung ist dafür mit Gladbeck, Gelsenkircehn und dem Regionalverband Ruhr (RVR) gesprochen worden. Mehr aber auch nicht.

Wenn die Absichtserklärungen von Oberbürgermeister Bernd Tischler (SPD) und IKEA-Vertretern genau angeschaut werden, dann bleibt nur, das IKEA nach Bottrop will. Als ideal wird dabei das neue Gewerbegebiet “Am Kraneburger Feld” im Bottroper Süden (Boy) als Standort angesehen. Für das neue Gewerbegebiet muss aber erst einmal das Planungsrecht geschaffen werden, was sich so liest:

Unabhängig davon sind alle Auswirkungen der Ansiedlung auf die drei Städte und darüber hinaus im Rahmen eines noch durchzuführenden Bebauungsplanverfahrens ausführlich zu untersuchen und zu bewerten. Hierzu zählen insbesondere Umweltauswirkungen, verkehrliche Auswirkungen und Auswirkungen auf die vorhandenen Zentren.

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10Feb/15
Schlange vorm Geldautomaten, Essen

Gehalt von Vertretungslehrern in Nordrhein-Westfalen

Über das Portal VERENA werden in Nordrhein-Westalen Vertretungsstellen an Schulen besetzt. Viele Vertretungslehrer fragen sich bei der Befassung mit dem System und angebotenen Stellen, wie viel sie verdienen werden. Bei der Beantwortung dieser Fragen sind einige Parameter zu beachten. Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht, wie schnell eine Antwort ermittelt werden kann.

Schlange vorm Geldautomaten, Essen

Schlange vorm Geldautomaten, Essen

Vertretungslehrer in NRW sind keine Beamten, sondern Beschäftigte im Öffentlichen Dienst. Diese werden nach dem Tarifvertag für den Öffentlichen Dienst (TvÖD) bezahlt. Der TVÖD hat den vor Jahren üblichen BAT (Bundesangestelltentarif) abgelöst. Der TVÖD existiert in unterschiedlichen Varianten, zum Beispiel gibt es einen für die Angestellten von Kommunen und für die vom Land. Weiterhin werden ein Tarifgebiet West und Ost unterschieden. Insbesondere gibt es aber einen TVÖD für Lehrer, in den Kürzungsbeträge gegenüber dem ‘normalen’ TVÖD-L (=Land) eingebaut sind.

Auf der Internetseite oeffentlicher-dienst.info gibt es einen brauchbaren TVÖD-Rechner, der speziell für Lehrkräfte erstellt wurde. Da die Tarifverhandlungen für 2015 derzeit laufen, beziehen sich alle weiteren Angaben in diesem Beitrag auf den TVÖD 2014. Für 2015 werden Tarifforderungen an die Arbeitgeber von +5,5 % und mindestens 175 € erhoben. Abwarten.
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