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Deutschland & Umwelt

Beschlussvorlage des VRR

Semesterticket: VRR und Studenten auf Einigungskurs

Seit Monaten stritten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die Vertretung der Studierendenschaften (AStA) über die Fortführung des landesweiten Semestertickets für Studenten. Anlass ist eine vom VRR vorgesehene Preiserhöhung, die nicht nur die allgemeine Preissteigerung auffangen soll. Die Studenten sollen einen höheren Finanzierungsbeitrag leisten, um mehr Gerechtigkeit gegenüber anderen Abonnenten, zum Beispiel Auszubildenden, herzustellen. Von Seiten der Studenten wird erwartet, dass mit den vorgesehenen Steigerungen im Jahr 2019 ein Semesterticket dann etwas mehr als 26 € pro Monat kosten soll. Im Vergleich dazu kosten das teuerste YoungTicket der Preisstufe A3 53 €, bei Preisstufe B für benachbarte Städte sind es bereits 78 € und für den gesamten Leistungsumfang des Semestertickets wären es deutlich mehr als 100 €.

Zugang S-Bahnhof Ehrenfeld: Ab dem Treppenzugang 'fehlen' Graffiti

Graffiti beeinträchtigt S-Bahnhof Bochum-Ehrenfeld

Der Zugangsbereich zum S-Bahnhof Bochum-Ehrenfeld ist eine Zumutung. Die Unterführung an der Bessemer Straße unter der Bahnstrecke ist an den Wänden vollständig mit hässlichen Graffiti bedeckt. Unterbrochen wird das an den Wänden nur von Großplakaten. Auch die Fahrradabstellanlage links vom Zugang zum Bahnsteig ist verschandelt. Der aktuelle Stationsbericht des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) gibt dem Bahnhof in der Ampelwertung nur ein ‘Rot’. Zugleich weist der VRR darauf hin, dass die Stadt Bochum hier in der Verantwortung ist. Und wer genau hinsieht, der bemerkt, dass ab den Treppen zum Bahnsteig Schmierereien regelmäßig entfernt werden. Scheinbar kümmert sich hier die Deutsche Bahn mehr um die Bereiche der Bahnsteige als die Stadt um die ihr zuzuordnenden Zuwegungen.

Rolltreppe bzw. Fahrtreppe einer U-Bahn-Station

Neue Rolltreppen für U-Bahn-Stationen

Auf Vorschlag der Verwaltung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR AöR) soll das Modernisierungsprogramm für Fahrtreppen – allgemein auch Rolltreppen genannt – aufgestockt werden auf 10 Mio. €. Unterstützt werden bis zu 90 % die Erneuerung von Rolltreppen an Stadtbahn-Anlagen (U-Bahnhöfen). Möglich machen das Rückflüsse nicht benötigter Fördermittel im Vorjahr.
Insgesamt 50 Rolltreppen meist an U-Bahn-Stationen sollen in den Städte Bochum, Herne, Mülheim, Dortmund, Essen, Düsseldorf, Gelsenkirchen und Duisburg saniert werden.