Category Archives: Unternehmen

Wirtschaft und Wirtschaftsförderung (metropoleruhr GmbH)

Bochum will sich der Kleinaktionäre bei der BoGeStra entledigen.

BoGeStra: Städte entledigen sich der Kleinaktionäre

Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG ist eine Besonderheit unter den Gesellschaften in kommunalem Besitz und unter den öffentlichen Nahverkehrsunternehmen. Sie ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft. Die Aktien sind im Besitz der Städte Bochum und Gelsenkirchen bzw. derer Beteiligungsgesellschaften und Stadtwerkekonzerne. Aber es gibt auch diese 0,15 % an privaten Aktionären, die rund 850 Aktien halten. Dieser wollen sich die Städte Bochum und Gelsenkirchen, denn sie verursachen ein Problem bei der Vermeidung von Ausschreibung Nahverkehrsdienstleistungen, bei der ‚Direktvergabe‘ des Nahverkehrs an das eigene Unternehmen.

Squeeze out heißt das aktienrechtliche Verfahren zum Ausschluss von Minderheitsaktionären aus einer Gesellschaft. Allerdings muss der Mehrheitsgesellschafter dafür über 95 % der Anteile an der Gesellschaft verfügen. Um das zu erreichen, sollen die Räte in Bochum und Gelsenkirchen zustimmmen, für eine Zeit lang die Bochumer ‚Holding für Versorgung und Verkehr GmbH‘ zur alleinigen Halterin der Aktien zu machen. Dann können die großteils unbekannten Inhaber der Aktien entschädigt werden.
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27Jan/16
Verwaltungsgebäude Steag

Steag: Bochumer Stadtrat stimmt gegen Kauf ostdeutscher Braunkohlekraftwerke

Einstimmig sprach sich der Rat der Stadt Bochum am Mittwoch (27.01.2015) gegen den Kauf von Braunkohlekraftwerken durch den Energiekonzern Steag aus. Die Essener Steag gehört einem Konsortium von Städten im Ruhrgebiet bzw. den in ihrem Besitz befindlichen örtlichen Stadtwerken. Der Vattenfall-Konzern will sich von mehreren Braunkohlekraftwerke in Ostdeutschland trennen. (siehe z.B. Rheinische Post vom 21.10.2015: „Greenpeace, Steag und die Braunkohle„)

Die Auseinandersetzungen in Bochum um die Beteiligung der Stadt an der Steag und um deren Geschäftsstrategie ist von Anbeginn anders gelagert als in den kommunalen Gremien der benachbarten Städte. So hatte der Rat der Stadt Bochum schon beim Erwerb gefordert, dass ein Umbau des Konzerns erfolge zu einem „grünen“ Stromkonzerns. Der Erwerb von Braunkohlekraftwerke passe nicht in die Forderung nach einem ökologischen Umbau des Konzern. Bei der CDU-Ratsfraktion in Bochum wurden seit jeher auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und kommunalwirtschaftlichen Interessen der Beteiligung der eigenen Stadt kritisch gesehen. Zudem stößt auf Unverständnis, dass sich eine Kommune an Kraftwerken zum Beispiel in der Türkei und Brasilien beteiligen müsse. Diese waren gerade bei der Steag die Geldbringer, während aufgrund der Energiewende Kraftwerke auf Kohlebasis bei allen Energieproduzenten mehr „notleidend“ sind. Die Kursverfalle der börsennortierten Energiekonzerne belegen das, so gerade bei RWE, an dem die Kommunen und Stadtwerke teilweise beteiligt sind.

Verwaltungsgebäude Steag

Verwaltung der Steag in Essen

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08Sep/15
Logo vor VRR-Verwaltung, Gelsenkirchen

Ab 2016 sind Fahrplan-Daten des VRR auf Google verfügbar

„Auf Google sollen auch in Deutschland zukünftig alle Fahrplandaten verfügbar sein. Dann kann nicht nur auf Google Maps nach den Fahrzeiten von Haltestellen geschaut werden, sondern auch ein Fahrstrecke von A nach B mit allen eingespeisten Verkehrsträgern – und das sind dann nicht nur Bus oder Bahn, sondern auch Fernbusse und Taxis – halt all jene, deren Dienste Google bekannt sind. Allerdings müssen die Fahrplandaten des ÖPNV Google und anderen Anbietern dafür aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Damit hat sich jetzt der Mobilitätsausschuss der Stadt Bochum beschäftigt“, erläutert Ratsmitglied Dirk Schmidt im Nachgang zu den Beratungen in der letzten Woche.

Zugestimmt haben alle Parteien einem Antrag der Piraten, der die BoGeStra zur Kooperation auffordert. Allerdings wurden die Piraten von Vertretern der CDU und der SPD auch darauf hingewiesen, dass die Vorarbeiten beim VRR hierzu längst laufen. „Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat mittlerweile mit Google einen Vertrag geschlossen über die Bereitstellung der Fahrplandaten. Derzeit arbeitet der VRR mit den einzelnen Verkehrsunternehmen an juristischen und technischen Lösungen. Der Nutzen der Zusammenarbeit liegt dabei bei allen Partnern. Da Google nur qualitativ hochwertige, widerspruchsfreie Datensätze akzeptiert und auch Fehler in den Daten analysiert, haben einige Unternehmen Fehler in den eigenen Fahrplandaten bereinigen können. Programmiert werden muss noch eine Schnittstelle, die die Daten des VRR automatisch in das von Google verwendete Datenformat umwandelt und übermittelt. In Sinne von open data stehen die Daten auch anderen zur Verfügung“, berichtet Dirk Schmidt aus Hintergrundgesprächen beim VRR. Die Daten einiger Unternehmen könnten noch in diesem Jahr auf Google zur Verfügung stehen, das komplette VRR-Gebiet jedoch erst im Frühjahr oder Sommer 2016.
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10Mai/15
SitzLifeJugendhilfeWeitmar

Jugendhilfeskandal um Auslandsunterbringung geht weiter

In Bochum, Marl Dorsten und in Gelsenkirchen geht der Skandal um die Auslandsunterbringung von Jugendlichen weiter. Auf die Berichterstattung im ARD-Magazin Monitor hin wurde noch mehr „Staub“ aufgewirbelt. In Gelsenkirchen wurde umgehend die Leitung des Jugendamtes vom Dienst freigestellt. Die Stadt Dorsten lässt ihre Arbeit vom Landesjugendamt prüfen. Es gibt Sondersitzungen politischer Gremien, und es wurden zur letzten Sitzung am Donnerstag diverse offizielle Anfragen gestellt im Rat der Stadt Bochum, dem der SPD-Politiker Gerd Lichtenberger (SPD) angehört, der Geschäftsführer der im Film dargestellte Life Jugendhilfe GmbH ist.

Anschuldigungen gegen ARD-Reporter nicht haltbar?

Aufgeklärt ist bis heute nichts – auch nicht, ob es einen wirklichen Skandal ist. Das Verhalten der Beschuldigten verdichtet aber den Verdacht. So prüft laut Bericht der Ruhrnachrichten die ARD jetzt rechtliche Schritte gegen Gerd Lichtenberger, der behaupte, die Mitarbeiter des Magazin hätten quasi Hausfriedensbruch begangen und auch einen anderen Hof gefilmt als den, auf dem der gezeigte Jugendliche untergebracht worden sei. Schutzbehauptungen? Von wem?
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27Mrz/15
Revierpark Vonderort: Freizeithaus

RVR will marode Revierparks und Freizeitbäder angehen

Der Regionalverband Ruhr (RVR) arbeitet weiter daran, Situation und Zustand der Revierpark- und Freizeitgesellschaften, an denen er beteiligt ist zu verbessern. Die Planung sieht, vor die Einrichtungen mit Ausnahme der Standorte Hamm und Xanten nach Möglichkeit in eine Gesellschaft zu überführen. Neben jährlichen Zuschüssen in Höhe von 3,45 Mio. € will der RVR in diesem Jahr weitere 2,6 Mio € aufbringen, um das neue Konzept umzusetzen. Davon sind 1 Mio. € für zusätzliche Instandhaltungen vorgesehen. Die im sogenannten Ruhrparlament vereinbarte Koalition von CDU, SPD und Bündnis’90/Die Grünen setzt hier einen ihrer finanziellen Schwerpunkte.

Weiterhin beauftragte die Verbandsversammlung des RVR die Verwaltung, einen Finanzierungs- und Inverstitionsplan für alle Einrichtungen vorzulegen. Das umfasst auch die, die nicht in einer neuen Gesellschaft aufgehen sollen, neben dem Maxipark in Hamm und dem Freizeitzentrum Xanten betrifft das die Glörtalspere und den Silbersee II in Haltern.
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23Mrz/15
Gummibärchen Angebot? Nein, das ist der alte Preis.

Essen: Edeka hebt Gummibärchen-Preis um 50%

Das war heute eine starke Überraschung: Bei meinem EDEKA umme Ecke im Essener Südviertel kostete die Tüte Gummibärchen der Marke Haribo 99 Cent. Das sah nach einem Sonderposten-Angebot aus. Vor den Sußwarenregalen stand der Tisch mit den angepriesenen Waren. Ende letzter Wochen betrug der Preis noch 66 Cent. Jetzt ist es kein günstiges Angebot mehr, sondern der laut Fernsehbericht überteuerte Preis. Mein Vertrauen in den Markt ist weg.

Die ARD-Sendung PlusMinus hatte aufgedeckt, dass der Preis einiger Artikel in isolierten EDEKA-Märkte höher liege im Vergleich zu Märkten mit Konkurrenten im Umfeld. In „meinem“ konkurrenzlosen EDEKA zahlte ich auch für die Bärchen den höheren Preis. Aber nach dem Fernsehbericht fiel der Preis auf 66 Cent, um dann in der gleichen Aufmachung auf einem Ramsch-Tisch wieder auf den höheren Preis zu steigen. Krass! Das sieht mir danach aus, dass hier bewusst das Preisempfinden der Kunden getäuscht werden soll. Denn was die Bärchen eigentlich kosten und bei der Konkurrenz, wird sich keiner gemerkt haben. Diese Süßwaren werden wohl eher beiläufig verkauft.

Hier die Bilder mit der geänderten Preisauszeichnung.

Gummibärchen Angebot? Nein, das ist der alte Preis.

Edeka hat übers Wochenende den Preis für Gummibärchen um 50 % erhöht (Bild 23.03.2015)

Haribo für 66 Cent

Haribo für 66 Cent (Bild 18:03.2015)

23Mrz/15
HelloFresh-Paket mit Rezepten

HelloFresh – Teures Fresspaket für Hipster

Einkaufen wird immer mehr zum Online-Shopping. Bei Lebensmitteln stellt das aber immer noch eine Herausforderung dar – für potentielle Käufer und Verkäufer. So haben wir schon verschiedene Konzepte diskutiert und einiges ausprobiert. Angefangen hat das mal mit der Entwicklung eines Speiseplans für eine Woche und Ideen, alles für eine Woche in einem Paket zu bekommen. Jetzt kam mit einer Amazon-Lieferung auch eine Gutschein über 20 € für den Lieferdienst HelloFresh. Das schien zunächst eine erste Lieferung preislich zu halbieren. Also haben wir den Test gewagt.

POSITIV

Screenshot HelloFresh: Bestellvorgang

Screenshot HelloFresh: Bestellvorgang

Die Internetseite von HelloFresh ist gut gestaltet und so war das Bestellen ein Klacks. Allerdings stellte sich heraus, dass es sich um ein Abonnement von Lieferungen handelt. Diese können unter anderem beliebig unterbrochen werden, der Dienst ist recht flexibel. Und für uns war es auch möglich einen abendlichen Liefertermin zu bekommen, so dass wir bei Paketankunft auch sicher zuhause sind. Ansonsten kann das Paket mit etwas Aufwand auch an einen Nachbarn geliefert werden, wenn man das will. Also kam am Vortag eine Email an:

Du erhältst Deine leckere HelloFresh Box diese Woche am:
Dienstag, den 10.03.2015 zwischen 18:00 und 20:00 Uhr.

Und das hat dann auch gut geklappt bei beiden Paketen. Die Waren beider Lieferungen waren in einem großen Karton verpackt samt Kühlakku für die leichter verderblichen Lebensmittel. Rezeptkarten waren dabei und über das Material und seine Qualität kann nicht geklagt werden.
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22Mrz/15
Stellwerk- / Schranken-Hä

Bahnhof Bochum-Riemke braucht neuen Anstrich

Der Bahnhof Bochum-Riemke ist der derzeit unscheinbarste der Bahnhöfe in Bochum. Er liegt an der Eisenbahnstrecke von Bochum nach Gelsenkirchen, die hier einst mehrer Steinkohlenzechen anschlossen. So trägt die auf der Strecke verkehrende RegionalBahn RB46 auch den Beinahmen „Glückauf-Bahn“. Die Namensgebung erfolgte nach dem Weggang des finnischen Konzerns NOKIA, der im über den Bahnhof erreichbaren Gewerbegebiet an der Rensingstraße seine Fabrik hatte. Vorher hieß der Bahnhof aus Sponsoringgründen wie der Zug „Bochum-Nokia“. Vor der Nokia-Zeit hieß der Bahnhof nach dem Fernseherproduzenten „Bochum-Graetz“.

Bunt ist es um den Bahnhof herum, aber leider nicht ansehnlich. Graffiti finden sich fast überall. Auch an diesem Bahnhof sind die direkt von der Bahn-Tochtergesellschaft unterhaltenen Einrichtungen, insbesondere das Wartehäuschens, frei von Graffiti. Aber der Zugang und die Umgebung bedürfen einer Säuberung. Ein Anstrich wäre am Stellwerk-/Schranken-Häuschen nötig. Das Gebäude ist vermutlich im Besitz der DB-Netz.
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Zeitraffer: Umbau im REAL-Supermarkt in Wattenscheid

Viele Einwohner aus Gelsenkirchen, Wattenscheid, Essen und Bochum werden ihn kennen: Den REAL-Supermarkt an der A40 in Wattenscheid. Über Umbauten im Markt und den Verlauf des Abverkaufs von Waren gibt es jetzt online ein Zeitraffer-Video. Das ist ganz nett und interessant. Warum das Werk online ist? Keine Ahnung.

Die Produzenten von kukzeitraffer.tv schreiben dazu:

6.03.2015 | Nachdem die real,- SB-Warenhaus GmbH im vergangenen Jahr bundesweit 50 Standorte modernisiert hatte, sind für 2015 weitere 100 Modernisierungen geplant. Im ersten Quartal wurde unter anderem der real,- Markt in Bochum-Wattenscheid neu gestaltet. Die Maßnahmen wurden von uns in einem Zeitrafferfilm zusammengefasst.

17Mrz/15
Neuer Film mit Kalle Grabowski ist finanziert

Neuer Film mit Kalle Grabowski ist finanziert

Es wird ein Wiedersehen mit der Familie Grabowski geben. Der Bochumer Schauspieler Ralf Richter hat sein Film-Projekt „Grabowski – Alles für die Familie“ finanziert bekommen, wie dem Blog des zugehörigen Crowdfunding-Projekts zu entnehmen ist. Die Finanzierung erfolgt nicht allein über Unterstützer auf der Plattform Startnext, sondern auch über Unternehmen. Diese haben es Ralf Richter und seinem Team ermöglicht, den von Unterstützern einzusammelnden Betrag auf 125.000 € zu senken. Und dieser wurde bereits erreicht. Gratulation! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit den drei Grabwoskis.

Die drei Grabowskis sind die Hauptcharaktere aus der Unna-Triologie: Kalle Grabwoski („Bang Boom Bang“), Kalle („Was nicht passt, wird passend gemacht“) und Bullet Harry („Goldene Zeiten“). Im neuen Film von Ralf Richter – produziert von Public Eye UG – treffen die drei aufeinander. Zu Werbezweckne für das Crowdfunding wurden Szenen aus dem Film bereits produziert. Das vermittelt einen Eindruck, was es werden soll. Ein Film wird dabei sicher herauskommen, aber hoffentlich auch ein guter und qualitativ hochwertiger. Denn nur das wird der Erwartung der vielen Unterstützer gerecht werden.

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15Mrz/15
Base Burger

Baseburger – Pre-Opening am Sonntag aus Erfolg abgebrochen

Das Restaurant oder Café im Gertrudiscenter zum Alten Markt in Wattenscheid hatte es bisher nicht leicht. Mehrere Inhaber haben es versucht, aber keiner hat sich halten können. Die Kunden haben die Konzepte nicht akzeptiert. Ein neuer Anlauf startete jetzt mit ‚Baseburger‚. Eigentlich eröffnet wird das Restaurant erst am 21. März, aber es gab eine Pre-Opening, bei dem sich das Team einspielen sollte, wie mir beim Besuch erklärt wurde. Das Pre-Opening, dessen ich bei der Kirmeseröffnung am Samstag gewahr wurde, wurde am Sonntag gegen 17 Uhr abgebrochen. Die Burger waren ausgegangen. Die Inhaber posteten auf Facebook: „Ausverkauft

Da kann von einem Erfolg gesprochen werden. Das Pre-Opening fiel in die Zeit des Starts der Gertrudiskirmes und des verkaufsoffenen Sonntags. Die Wattenscheider Innenstadt war rappelvoll. Auch wenn es nicht das beste Wetter war, es hat zumindest nicht geregnet. Gegen 13 Uhr war zwar nur die untere Ebene des Restaurants geöffnet, aber es war auch hier rappelvoll. Wir haben am Tresen gewartet, dass ein PLatz frei wurde.
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