27Jan/16
Verwaltungsgebäude Steag

Steag: Bochumer Stadtrat stimmt gegen Kauf ostdeutscher Braunkohlekraftwerke

Einstimmig sprach sich der Rat der Stadt Bochum am Mittwoch (27.01.2015) gegen den Kauf von Braunkohlekraftwerken durch den Energiekonzern Steag aus. Die Essener Steag gehört einem Konsortium von Städten im Ruhrgebiet bzw. den in ihrem Besitz befindlichen örtlichen Stadtwerken. Der Vattenfall-Konzern will sich von mehreren Braunkohlekraftwerke in Ostdeutschland trennen. (siehe z.B. Rheinische Post vom 21.10.2015: „Greenpeace, Steag und die Braunkohle„)

Die Auseinandersetzungen in Bochum um die Beteiligung der Stadt an der Steag und um deren Geschäftsstrategie ist von Anbeginn anders gelagert als in den kommunalen Gremien der benachbarten Städte. So hatte der Rat der Stadt Bochum schon beim Erwerb gefordert, dass ein Umbau des Konzerns erfolge zu einem „grünen“ Stromkonzerns. Der Erwerb von Braunkohlekraftwerke passe nicht in die Forderung nach einem ökologischen Umbau des Konzern. Bei der CDU-Ratsfraktion in Bochum wurden seit jeher auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und kommunalwirtschaftlichen Interessen der Beteiligung der eigenen Stadt kritisch gesehen. Zudem stößt auf Unverständnis, dass sich eine Kommune an Kraftwerken zum Beispiel in der Türkei und Brasilien beteiligen müsse. Diese waren gerade bei der Steag die Geldbringer, während aufgrund der Energiewende Kraftwerke auf Kohlebasis bei allen Energieproduzenten mehr „notleidend“ sind. Die Kursverfalle der börsennortierten Energiekonzerne belegen das, so gerade bei RWE, an dem die Kommunen und Stadtwerke teilweise beteiligt sind.

Verwaltungsgebäude Steag

Verwaltung der Steag in Essen

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Rathaus Bochum

Bochum ist raus aus den Schweizer Franken – 48,4 Millionen Euro Verlust

Die Stadt Bochum hat ihre Kredite, die sie in Schweizer Franken aufgenommen hatte, am Mittwoch, den 27. Januar 2016 zu Tagespreisen abgelöst. Die notwendigen Transfers sollen zu Terminen im Februar und im Mai erfolgen, aber zum jetzigen Kurs. Derzeit schwächelt der Schweizer Franken und hat Montag erst mal seiner langer Zeit die Marke von 1,10 € erreicht bzw. 0,90 Schweizer Franken je Euro. (vgl. z. B. Baseler Zeitung vom 26.01.2016: „Euro-Franken-Kurs legt kräftig zu“

In Abstimmung mit den großen Fraktionen und hinsichtlich der vom Rat der Stadt Bochum gemachten Vorgaben zur Entledigung er Kredite in Schweizer Franken wurden verwaltungsseitig die notwendigen Schritte unternommen, wenngleich am selben Nachmittag eine Sitzung des Stadtrats anstand. Die Gelegenheit wurde als günstig angesehen.

Einst gut gemeintes Geschäft mit Millionenverlust

Der Verlust von 48,4 Millionen € ist bereits bereinigt um die Zinsvorteile, die über Jahre zusammengekommen waren. Für den städtischen Haushalt könnten sogar Gelder frei werden, wenn das erzielte Ergebnisse besser daher kommt. Dazu soll am Donnerstag eine Information durch die Kämmerei erfolgen.

Die Kredite waren aufgenommen worden, weil das Zinsniveau in der Schweiz geringer war. Dadurch erhoffte die Verwaltung Einsparungen durch geringere jährliche Zinszahlungen. Diese Effekt ist eingetreten, allerdings hat sich der Kurs des Schweizer Franken zum Euro derart ungünstig entwickelt, dass ein Verlustgeschäft entstanden ist

Antworten aus der Veranstaltung zu Flüchtlingen in WAT-Höntrop

Hier Antworten aus der Bürgerinformationsveranstaltung zu der im Bau befindlichen neuen Flüchtlingsunterkunft in Bochum-Höntrop.

Wie viele kommen noch? Wer kommt?
Diese Frage kann die Stadtverwaltung nicht beantworten. Die Mitarbeiter werden selber nur kurzfristig von der Bezirksregierung informiert. Nationalität, Geschlechterzusammensetzung, Familienzusammensetzung etc. sind bis kurz vor der Ankunft unbekannt. Auch bzgl. noch in Deutschland ankommender Flüchtlinge lässt sich die Frage nicht beantworten.

Als seriöse Schätzung wird eine Zahl des Deutschen Städttages verwaltungsseitig angesehen. Demnach müsse sichn auf 1 bis 1,2 Mio. Flüchtling im Jahr 2016 ausgegangen werden.

„Wie werden wir Deutschen geschützt?“, „Wer schützt uns?“

So platt kamen die Fragen daher, auf die das Sicherheitskonzept und das Betreungskonzept erläutert wurden.

Das Betreuungskonzept sieht vor, dass Sozialarbeiter, Sozialhelfer und Hausmeister vor Ort sind. In Anlehnung an eine mit 448 Flüchtlingen größere Einrichtung in Bochum an der Wittener Straße, sollen es etwas weniger als 3 Hausmeister, 3 Sozialhelfer und 3 Sozialarbeiter sein. Ich gehe dann mal von je 2 aus.

Das Sicherheitskonzept sieht eine Verändeurng der Zäune der bestehenden Sportanlage vor. Auch die Parkplätze für den Sportplatz sollen einbezogen werden. Fast hatte ich den Eindruck, die Unterkunft werde eingehaust.

Bezirkspolizisten sind bemüht, mindestens alle 2 Tage in der Einrichtung vorbeizuschauen. Straftaten seien im Umfeld existierenden Einrichungen in Wattenscheid nicht auffälliger.

Problem gäbe es allenfalls an einigen Einrichtungen mit abendlichen Lärm. Das sei kulturelle bedingt, erläuterte die Vertreterin der Sozialverwaltung. Der Wall um die Sportanlage, sollte den Lärm am Standort ‚Auf dem Esch‘ eindämmen.

Zu sexuellen Übergriffen führte die Leiterin aus, dass sie auch eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern habe, die sie schützen müsse. Ihrer Meinung nach gebe es hierfür auch Maßnahmen wie die Abschiebehaft.
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25Jan/16
Bürgerinformation: Flüchtlinge in Höntrop

Bürgerinformation zu Leichtbauhallen für Flüchtlinge in WAT-Höntrop – Ein Veranstaltungsbericht

Auf dem ehemaligen Rasenplatz der Sportanlage ‚Auf dem Esch‘ zwischen den Stadtteilen Höntrop und Westenfeld haben die Bauarbeiten zur Errichtung von Leichtbauhallen für insgesamt 336 Flüchtlinge begonnen. In einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung informierte die Stadtverwaltung am Montagabend des 25. Januar 2016 über die neu entstehende Einrichtung. Anstoss dazu und den Raum gaben die evangelische und katholische Gemeinde zu Höntrop. Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn moderierte die Veranstaltung zu der geschätzt mehr als 450 Bürger gekommen waren. Einige davon wohnen nicht direkt in der Nähe des Gemeindesaals ‚magda‘, der unweit des Standorts für die Leichtbauhallen liegt. Es war brechend voll. Ein Veranstaltungsbericht zu Antworten und Fragen.

Bürgerinformation: Flüchtlinge in Höntrop

Brechend voll: Der Gemeindesaal Magda

Die Veranstaltung begann mit einer einführenden Erläuterung der Umstände der Flucht, Ankunft und Unterbringung von Flüchtlingen, die Ute Bogucki als Leiterin des städtischen Amtes für Soziales und Wohnen gab. Zu baulichen Aspekten äußerte sich Klaus Radtke von den Zentralen Diensten der Stadtverwaltung. Aus dem Jugendhilfeamt und Schulamt waren keine Vertreter da, die auf Fragen zur Betreuung in Kindertagesstätten und der Versorgung mit Lehrern hätten Antworten geben können.

Bezirksbürgermeister Manfred Molzich (SPD) und Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn wagten dann die Beantwortung von Fragen aus dem Publikum. Die kirchlichen Vertreter managten das gut, denn im Saal war viel Unmut versammelt. Gedrängt wurde auf Fragen, die Höntrop und die neue Einrichtung betreffen. Bundes- und landespolitische Aspekte sollten außen vor bleiben. Einige Bürger verhielten sich jedoch wie Schreihälse, und einer hatten zwei Seiten mit polemischen Fragen mitgebracht. Sie kamen nicht zum Zuge, was vor allem daran lag, dass sie Antworten ignorierten oder sich selber nicht auf weniger Fragen konzentrieren wollten.

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25Jan/16
Mini-Megafon - elektrisches Tutehorn

Tutehorn 25.01.2016: Aktuelles aus Bochum und Wattenscheid

Neue Pflegeausbildung: Die von der Bundesregierung beschlossene Reform der Pflegeausbildung wird von der Rektorin der Hochschule für Gesundheit, Prof. Dr. Anne Friedrichs, begrüßt. Zukünftig soll eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann erfolgen. Eine Spezialisierung solle erst nach erfolgter Ausbildung oder Studium anstehen. Bisher müssen sich die Auszubildenden für ein Berufsbild oder die Studierenden für einen Schwerpunkt (Gesundheits- und Krankenpflege; Altenpflege; Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) gleich zu Beginn von Ausbildung bzw. Studium entscheiden. HSG

TFH Georg Agricula: Die Technische Fachhochschule hat die Bewerbungsfrist für Bachelor-Studiengänge mit Beginn zum Sommersemester 2016 bis zum 15. Februar 2016 verlängert. TFH

Stahlhausen: Der Wettbewerb „Kirchengebäude und ihre Zukunft“ der Wüstenrot-Stiftung gibt einen Überblick zur Umnutzung von Kirchengebäuden. Unter 291 eingereichten Projekten wurde dei evangelische Kirche in BO-Stahlhausen prämiert. Hier sei partnerschaftliches Pilotprojekt für ein Stadtteilzentrum entstanden. Statt eines Kirchenraums gibt es hier jetzt einen multireligiösen offenen Andachtsraum, einen „Raum der Stille“. ID Ruhr, Wüstenrot-Stiftung

Polizei Bochum: Unter den Polizeimeldungen findet sich ein misslungener Einbruch in die Autobahnkirche in BO-Hamme, bei dem Sachschaden entstand, und ein Schlag gegen einen Drogenring der zu sieben Festnahmen führte. Die gestohlenen 90 Stahlplatte mit 117 t Gewicht sollen einen Tag später bei einem Schrotthändler in Essen wieder aufgetaucht sein.

Literaturpreis: Zum 31. Mal schreiben Regionalverbad Ruhr und Literaturbüro Ruhr den Literaturpreis Ruhr aus. Bis zum 17. Juni 2016 können sich Autoren unveröffentlichter „Musikgeschichten“ um den Hauptpreis und zwei Förderpreise bewerben. ID Ruhr

Werbeartikel: In nachstehendem Video stellt das Bürgerbüro im Rathaus Bochum die Werbeartikel bzw. Fanartikel vor, die zur Stadt Bochum eben da erworben werden können.

St. Vinzentius-Kirche in Bochum-Harpen

Neu auf YouTube findet sich ein 6-minütiger Besuch in der Kirche St. Vinzentius in Bochum-Harpen. Das Kirchengebäude der evangelischen Kirchengemeinde Bochum-Harpen blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Aber auch aus der Neuzeit enthält es Kostbarkeiten wie Kirchenfenster, die den Bergleuten gewidmet sind.

Das Video wurde von bochumschau.tv erstellt.

24Jan/16
Bagger

Renaturierung der Bachläufe in Wattenscheid-Westenfeld

Auf den Felder in Wattenscheid-Westenfeld erfolgen derzeit großräumige Erdarbeiten. Die Grundstücke hinter den Häusereihen der Straßen Westenfelder Straße, Wattenscheider Hellweg und Berliner Straße sind in den letzten Jahren neu sortiert worden. Über 10 Jahren erstreckten sich Planungen und Vorarbeiten um Gewässer am Oberlauf des Wattenscheider Bachs zu renaturieren: den Wattenscheider Bach selber, die Asche, den Sevinghauser Bach, Abfluss vom Helfsbach und einige Gräben. Wasser, dass bisher in Kanälen verschwand wird auf einer Länge von mehr als einem Kilometer wieder offen fließen.

Die Arbeiten der Stadt Bochum schließen an die Arbeiten der Emscher Genossenschaft an, die den Wattenscheider Bach im Rahmen des Emscher Umbaus (emscher:zukunft) bis zum Standort der ehemaligen Westenfelder Mühle wieder umgebaut hat. Dafür waren im Bereich der Ridderstraße und Bahnhofstraße Rohre verpresst worden. Zwischen Wilhelm-Leithe-Weg und der Straße ‚Am Mühlenteich‘ gegenüber der heutigen Tagesklinik, wo die Mühlsteine draußen zu sehen sind, plätschert es wieder. Jetzt geht es auf dem Acker weiter, wo einst der Mühlteich lag. Dieser liegt erkennbar tiefer als die vorbeiführende Westenfelder Straße.

neue Bachläufe in Westenfeld

Neue, wieder offen gelegte Bachläufe in Westenfeld ((c) OpenStreetMap-Mitwirkende)

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24Jan/16
Entmantelte Omni-Antenne eines TP-Link WR841ND v10

Indoor Yagi-Uda-Antenne für 2,4-Ghz-WLAN

Sie geistert durch’s Netz als ‚0-Euro-Antenne‘ und Antenne im Eigenbau: Eine Antenne zum Aufstecken auf herkömmliche, mitgelieferte Omniantennen von Routern, die aus Styropor und Draht gebaut wird. Ich habe die Yagi-Uda-Antenne mit einem Stück Schaumstoff zur Isolierung von Heizungsrohren und abisolierten Elektrokabel aus Kupfer nachgebaut. Hier einige Hinweise zum Bau und ein Vergleich der Leistung mit der Omni-Antenne zwischen zwei Freifunk-Routern.

Yagi-Uda-Antenne bzw. Yagi-Uda-Antenne für WLAN

Yagi-Uda-Antenne auf Schaumstoffröhre, Metallpfeile

Die Zutaten sind einfach zusammengesammelt. Im Baumarkt dürfte ein halber Meter bis ganzer Meter Kabel für 1-2 € zu haben sein, ebenso ein Meterstück von diesen Schaumstoffrohren. Die gängigste Beschreibung verwendet ein Stück Milimeterpapier, das auf ein Stück Styropor (Polystyrol) geklebt wird. Damit lassen sich die Abstände einfach ermitteln und die Antenne wird gerne als ‚Antenne aus Müll‘ bezeichnet. Ich habe die Abstände einfach mit einem Kugelschreiber entlang der Naht des Schaumstoffrohrs aufgetragen. Vorgebohrt wurden die Löcher mangel Dorn mit einem sehr kleinen Torx-Schraubendreher. Mit der runden Röhre war es etwas mühselig, die Drahtstücke später genau senkrecht zu stecken. Der 122 mm entfernte Draht mit 60 mm Länge ist auch minimal schräg zur Achse der übrigen Drähte geraten. Funktioniert hat’s trotzdem.

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23Jan/16
Abschlag - Grüße vom Landesamt für Besoldung

Lehrereinstellung: Landesamt für Besoldung zahlt schlampig

„Mit freundlichen Grüßen – Ihr Landesamt“ endet der Brief des Landesamts für Besoldung und weist darauf hin, dass er maschinell erstellt wurde und „ohne Unterschrift gültig“ sei. Schade, so kann noch nicht einmal einem einzelnen Mitarbeiter oder Beamten des Landesamts für Besoldung Versagen vorgeworfen werden, dass eine Bezügeabrechnung nicht übersandt wurde. Es kam nur der Hinweis auf eine Abschlagzahlung, die bereits überweisen wurde. Damit müssen neu eingestellte Lehrer, Referendare und Vertretungslehrer erst einmal leben. Das System ist schuld. Die Abmeldung zur Sozialversicherung solle laut gegebenenfalls ignoriert werden, eine Anmeldung erfolge automatisch wieder, wenn dann endlich eine Bezügemitteilung übersandt werde. Seit drei Monaten wird der Arbeitsvertrag dann laufen und zusätzliche, unnötige bürokratische Vorgänge ausgelöst haben. Wo stecken die Ursachen für die Probleme?

Das Landesamt für Besoldung (LBV) rechnet für das Land Nordrhein-Westfalen alle Gehälter der Angestellten und Bezüge der Beamten ab. Für Lehrer werden Gehälter und Bezüge von den Bezirksregierungen angewiesen – für neu eingestellte Lehrer, für Referendare und für Vertretungslehrer. Regelmäßig gibt es für sie im ersten Monat ihrer Tätigkeit kein Geld vom Land. Sie können froh sein, wenn der zweite Monat mit einer Abschlagszahlung endet. Bis dahin haben sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, Hartz IV etc. weil sie arbeiten, aber eben kein Geld von ihrem Arbeitgeber bekommen. Und die Situation von Referendaren, die zuvor studiert haben, und den Vertretungslehrern, die sich von befristeter Teilzeitstelle über Arbeitslosigkeit zur nächsten befristeten Teilzeitstelle des Landes hangeln, ist nicht so rosig, dass sie Rücklagen hätten. Sie müssen sich Geld von Familie und Freunden leihen, wenn ein Lebenspartner nicht einspringen kann. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen sorgt vor 'working poor' und gibt sich doch sonst so sozial für Arbeitnehmer.

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20Jan/16
Sammelbögen zur Schwimmbrücke Dahlhausen

4.847 Unterschriften für eine offene Schwimmbrücke

Am Dienstag, den 19. Januar 2016 tagte der Bochumer Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur, um über eine dauerhafte Schließung der Schwimmbrücke in Bochum-Dahlhausen zu beraten. Eine Entscheidung war nicht mehr vorgesehen, denn der Vorschlag der Verwaltung auf Schließung der Brücke war auf eine Mitteilung reduziert worden. Dazu beigetragen hatte eine Aufschrei der Bürgerschaft in Essen- Burgaltendorf, Hattingen-Niederwenigern, Bochum-Linden und Dahlhausen. In etwa sechs Wochen waren 4.847 Unterzeichner für eine Petition gegen die dauerhafte Schließung der Brücke zusammengekommen. Initiator und Ausschussmitglied Dirk Schmidt (CDU) – hier im Bild mit der Ausschussvorsitzenden Martina Schnell (SPD) – übermittelte die Petition dem Ausschuss.

Politiker und Petition

Ausschussvorsitzende Martina Schnell (SPD) werden von Dirk Schmidt (CDU) Kommentare von Unterzeichnern der Petition erläutert

Nach der Verschiebung der Entscheidung soll nach den Sommerferien erneut beraten werden. Bis zu den Ferien sind Bürger aufgerufen, Lösungsvorschläge für die Verkehrsicherheitsprobleme auf den Gleisen zu machen. 20 Vorschläge seinen bereits eingegangen, berichtete Stadtbaurat Dr. Manfred Bradtke. Er setzte einen Kasten Fiege Bier für die beste, geeignete Lösung aus – auf eigene Kosten. Die Vorschläge würden dann von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Polizei geprüft und bewertet. Alle Vorschläge würden dem Ausschuss am Ende mit einem Vorschlag zur Entscheidung übermittelt.
Die Vertreter der Stadtverwaltung sagten auch zu, die Schließungszeiten der Brücke aufgrund im März beginnender Bauarbeiten gering halten zu wollen.
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15Jan/16
WR841n Outdoor

Outdoor Router WR841N für Balkonbrüstung

Entsprechend Beschreibungen diverser „Freifunker“ habe ich einen TP-Link WR841n (v9.2) in ein Verteildergehäuse 140mm x 140 mm gebaut. Strom erhält der WR841n outdoor über ein passives Power-over-Ethernet (PoE). Einige Erfahrungen.

Offenes Gehäuse mit Platine, Antennen, PoE-Adapter, Netzwerkkabel und Damenbinde

Offenes Gehäuse mit Platine, Antennen, PoE-Adapter, Netzwerkkabel und Damenbinde

WR841n Outdoor - offenr WLAN-Router

„Some assembly required.“

Das Gehäuse stammt aus dem Baumarkt. Die Dimensionen von 140 mm im Quadrat nehmen die Platine des WR841n v9.2 (v10) mit etwa 125 mm Seitenlänge maximal auf. Allerdings gibt es ein Platzproblem mit den Kabel für den Stromanschluss und den RJ45-Stecker des LAN-Kabels. Einige Stecker sind dabei unhandlicher als andere. Die Ecke der Platine des Routers sind sehr übersichtlich mit Leiterbahnen belegt. Mit einem Seitenschneider lässt sich einiges wegschneiden. Um dennoch einfacher arbeiten zu können, haben ich deutlich mehre „Freiraum“ an einer Seite weggeschnitten. Die einzige Leiterbahn habe blank gekratzt und mit einem Draht wieder zusammengelötet.

Für einen Abstand von der Gehäuserückseite sorgen beim Gehäuse vorhandene Verschlüsse, die auf die Löcher kommen, die auch die Schrauben für die Haken aufnehmen. Auch habe ich die klebenden Minifüße des nicht mehr benötigten Gehäuse eingeklebt. Allerdings war der Abstand nicht so sicher. Eine (selbstklebende) Damenbinde habe ich auf die Rückwand geklebt. Sie soll Feuchtigkeit aufnehmen. Die „Flügel“ sind an den Seiten erkennbar.

Die Antennen habe ich aus dem Routergehäuse geschnitten und das bewusst nicht nur knapp. So konnte durch geschicktes Drehen der Antennen in den Kabelmuffen die Platine fest eingeklemmt werden. Auf der Gegenseite halten RJ-45- und Rundstecker die Platine in der Positon.
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15Jan/16
Hieronymus Jobs mit Tutehorn

Tutehorn 15.01.2016: Aktuelles aus Bochum und Wattenscheid

Kulturförderung: Für die freie Kulturarbeit in Kommunen und der Region hat der RVR ein neues Förderprogramm mit 70.000 Euro eingerichtet. Antragsschluss ist am 1.2 und 1.9. Pressestelle RVR

Feinstaub: Laut Landesamt für Umwelt, Natuschutz und Verbraucherschutz (LANUV) wurde in Bochum wie in der gesamten Metropole Ruhr in 2015 die Feinstaubgrenzwerte eingehalten. Informationsdienst Ruhr

Ehemalige Opel-Mitarbeiter: 50.000 Beratungsgespräche, 550 Kontakte mit Unternehmen, Akquise von 1.600 Stellen, Vorstellung von 2.300 Mitarbeiter bei Unternehmen. Das ist die Bilanz der Opel-Transfergesellschaft für die ‚freigesetzten‘ Mitarbeiter ein Jahr nach Schließung des Werks. Dazu gehört aber auch, das nur 260 Mitarbeiter in neue, dauerhafte Beschäftigung gebracht wurden. TÜV Nord Transfer

Themenroute Wasser: Mit „Wasser – Werke, Türme und Turbinen“ veröffentlicht der Regionalverband Ruhr (RVR) eine neue Themenroute im Internetauftritt der Route Industriekultur. Der Schwerpunkt liegt beim „Wasser“ und spiegelt die Geschichte und Bedeutung der Wasserwirtschaft der Metropole Ruhr wider. Unter dem Link www.route-industriekultur.de/themenrouten/28-wasser sind ab sofort 92 bekannte und weniger bekannte Orte in Text und Bild dargestellt sowie mit weiteren Informationen wie Adresse, Internetseite und Öffnungszeiten versehen. Prägnante Bauwerke stehen unter anderem im Westpark in Bochum und sind das Wasserwerk in Bochum-Stiepel und der Wasserturm in Bochum-Weitmar Themenroute Wasser, RVR-Pressestelle

Armin Rohde: Den Schauspieler live erleben können Bochumer Fans am Samstag, 30. Januar, um 19 Uhr in der Kunstkirche Christ König (Steinring 34). Das Programm hält der aus Film und Fernsehen bekannte Mime noch geheim. Den Erlös der Veranstaltung spendet Armin Rohde dem Förderverein des Hospiz St. Hildegard. Caritas

Die drei Fragezeichen: Das dritte unveröffentlichte Original-Hörspiel in neuer 3D-Soundqualität startet am Freitag (15. Januar) um 19 Uhr im Planetarium Bochum, Castroper Straße 67. Das neue Abenteuer trägt den Titel „Die drei ??? und das kalte Auge“. Zum dritten Mal ermitteln die drei beliebten Detektive aus Rocky Beach im 3D-Surround-Sound. Dabei verfolgen Justus, Peter und Bob die Spur einer rätselhaften Diebstahlserie. Pressestelle Stadt Bochum

Elektronische Musik: 2016 wird mit Ritournelle (13.08.) am Eröffnungswochenende der Ruhrtriennale eine lange Nacht der elektronischen Musik gefeiert. Nach einer ausverkauften Ritournelle 2015 wird auch in diesem Jahr auf dem gesamten Gelände der Bochumer Jahrhunderthalle ein Querschnitt aktueller elektronischer Musik präsentiert. Die FestivalbesucherInnen können sich wieder auf zahlreiche Konzerte und DJ-Sets vor einzigartiger Industriekulisse freuen. Ruhrtriennale, Coolibri