Tag Archives: Einzelhandel

19Feb/15
IKEA in Bochum oder Wattenscheid? Derzeit unwahrscheinlich

Zeitungsente IKEA in Bochum

In Bochum und Wattenscheid entsteht derzeit eine Blase um eine angebliche Ansiedlung eines IKEA-Möbelmarktes. Ursprung der Geschichte sind frühere Gespräche zwischen IKEA und der Wirtschaftsförderung der Stadt Bochum, der gescheiterte Versuch von IKEA sich am Harpener Feld in Bochum niederzulassen und der aktuell laufende Versuch, einen IKEA-Markt in Bottrop zu bauen.

Vorgeschichte: IKEA ist seit Jahren auf der Suche nach einem Standort im Ruhrgebiet

Der IKEA-Konzern bemüht sich seit Jahren um neue Niederlassungen im und um das Ruhrgebiet. Versucht wurde es in Bochum, Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel, Wuppertal u. a. Seit 7 Jahren ist das zu beobachten mit wachsender Intensität.
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13Nov/14
Trubel an verkaufsoffenem Sonntag zur Gertrudiskirmes, Wattenscheid

Verkaufsoffener Sonntag in Bochum 2015: 9-mal

In der Ratssitzung am 13. November 2014 hat der Rat der Stadt Bochum die verkaufsoffenen Samstage im Stadtgebiet für das kommende Jahr beschlossen. Nach der Kommunalwahl schien es mir nach personellen Veränderungen im Rat jetzt eine größere Mehrheit für die verkaufsoffenen Sonntage zu geben. Umstritten ist die Entscheidung noch immer und die Fraktionen geben die Entscheidung ihren Mitgliedern frei. Auch auf Diskussionen vorab in den Ausschüssen wird verzichtet. Die Argumente haben sich auch nicht geändert und sind ausgetauscht.

Trubel an verkaufsoffenem Sonntag zur Gertrudiskirmes, Wattenscheid

Trubel an verkaufsoffenem Sonntag zur Gertrudiskirmes, Wattenscheid

Verkaufsoffener Sonntag: Daten und Orte Die beschlossene Verwaltungsdrucksache Nr. 20141513 weist folgende Sonntag aus:

Wattenscheid: 15.03. Gertrudiskirmes, 20.09. Weinfest, 29.11. Weihnachtsmarkt

Harpen: 03.05. Frühlingsfest, 20.09. Harpen geht neue Wege, 13.12. Weihnachtsmarkt

Hofstede: 03.05. Frühlingsfest mit dem Kleingartenverein Riemke, 06.09. Grubenlampenfest, 29.11. Weihnachtsmarkt

Linden: 10.05. Lindener Frühling und Kirmes, 06.09. Lindener Meile, 08.11. Linden steck die Lichter an

Langendreer: 14.06. Stühle raus

Laer: 6.9. Familienfest

Bochum ganz, aber ohne Wattenscheid, Hofstede und Harpen: 10.05. Auto- und Oldtimerausstellung, 08.11. Kuhhirtenfest

Bochum ganz, aber ohne Wattenscheid, Hofstede und Linden: 13.12. Weihnachtsmarkt

07Nov/14
Hieronymus Jobs mit Tutehorn

Bochumer Tutehorn (08.11.2014)

Nachrichten aus Bochum und Wattenscheid

Hieronymus Jobs mit TutehornAuto und Bus: Die IHK hat zusammen mit den innerstädtischen Werbe- und Einzelhandelsverbünden eine mehrtägige Befragung zur Nutzung der Verkehrsmittel durch Besucher der Innenstadt durchgeführt. 47 % benutzen das Auto, 31 % Busse und Bahnen, nur 6 % das Fahrrad. Zwecks Arbeit werden Bus und Bahn mehr genutzt, an Samstagen steigt der Anteil der Autonutzer auf 55 %. Die IHK schlussfolgert, dass die City für Auto, Bus und Bahn erreichbar bleiben muss.

Auto ausgebrannt: An der Hollandstraße in Leithe brannte in der Nacht ein Auto aus. Unbekannte Täter hatten es angesteckt. Durch Hitzeeinwirkung wurde zwei weiteren parkende Autos beschädigt.

Schadstoffe in Schule gefunden: Vorsorglich hat die Schulverwaltung das Schulgebäude Lenneplatz 21 in Grumme schließen lassen. Die dort unterichtenden Schulen Alice-Salomon-Berufskolleg und Helene-Lange-Realschule weichen auf andere Standorte auf. Ein alter Linoleumboden könnte Ursache für die erhöhten Werte an Butanol und Propylenglykol sein.

Opel 1: Soll das ehemalige Verwaltungsgebäude des Opel-Werks I in Laer unter Denkmalschutz gestellt werden? Darüber hat die Untere Denkmalbehörde bei der Stadt Bochum nun ein Gutachten zusammen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe erstellen lassen. Demnach sei der Komplex denkmalwürdig. Das Gutachten wurde am Rat vorbei erstellt. Darüber tobt nun ein heftiger politischer Streit.

Opel 2: Am 5. Dezember wird jetzt eine Woche früher als geplant der letzte Opel vom Band im Bochumer Werk laufen.

Einbrüche: Diesmal meldet die Polizei Einbrüche aus den Straßen Wiethofweg, Am Koppstücke, Hellbrüggenweg und An der Steinhalde. Weiterhin kam es in der Nacht zu Freitag zu drei Einbrüche im Schulzentrum Wittekindstraße. Die Polizisten stellten den Täter auf dem Schulhof. Der polizeibekannte Täter führte zwei Taschen mit Diebesbeute – Kameras, Notebooks und Bargeld – mit sich.

Fußball: Der VfL Bochum 1848 ringt dem 1. FC Kaiserslautern bei einem Auswärtsspiel ein Unentschieden mit 2:2 ab. Der VfL ist seit 16 Jahren am Betzenberg ungeschlagen.

06Mai/14
Umfrage - Aufforderung zur Beteiligung

Verbleib der Post in Wattenscheid-Höntrop: Umfrage auch online verfügbar

Umfrage - Aufforderung zur Beteiligung

Umfrage – Aufforderung zur Beteiligung

Angestoßen durch die vielen unterschiedlichen Rückmeldungen zur Schließung von Edeka und insbesondere der Post-Filiale in Höntrop unternehme ich derzeit zusammen mit der CDU eine Bürgerbefragung. Dafür werden in dieser Woche in Höntrop mehr als 2.000 Fragebögen verteilt. Gegenüber der Haltestelle „Höntrop Kirche“ wurde am ein Briefkasten für den Einwurf der ausgefüllten Bögen aufgestellt, ebenso im Vorgarten des Hauses Harenburg 9c. Mit dem Fragebogen soll ermittelt werden, wie stark die Unterstützung für eine Post am Wattenscheider Hellweg in Höntrop ist und welche Dienstleistungen dringend benötigt werden. An der Umfrage kann sich auch online beteiligt werden.

Unter den Reaktionen auf die Presseberichterstattung, in Emails an mich und in Facebook-Diskussionen, finden sich weitere Wünsche, zum Beispiel nach Fachärzten, nach einem Drogeriemarkt und mehrfach einem Netto-Markt. Auch ging eine Email bezüglich potentieller Nachfolgenutzer ein, aber auch eine Nachricht seitens des Betreibers der Immobilie. Dieser führt auch Gespräche hinsichtlich des Erhalt von Bäcker und Post-Filaile. Es tut sich also einiges.

Die Umfrage erfolgt bis zum 17.05.2014 einschließlich. In der Woche danach gibt es an den Briefkästen und online eine Auswertung. Auch hier auf dieser Seite und bei der CDU.

www.post-in-hoentrop.de

Links zur Post in Höntrop und zur Umfrage

CDU Bochum: CDU unternimmt Bürgerbefragung zur Post in Höntrop (04.05.2014)

Lokalkompass Bochum: Bürgerbefragung zur Post in Höntrop (Karsten Herlitz, 06.05.2014)

Lokalkompass Wattenscheid: Edeka und Post in Höntrop schließen (Dirk Schmidt, 28.04.2014)

28Apr/14
Post-Filiale mit Brief-, Paket-, und Bankservice

Edeka und Post in Höntrop schließen

Zum September endet der laufende Mietvertrag der Edeka für den Supermarkt in Höntrop, an der Ecke Wattenscheider Hellweg / Höntroper Straße. Der Mietvertrag wird von der EDEKA Aktiengesellschaft nicht verlängert und die Filiale geschlossen. Davon betroffen ist die Post-Filiale, die in Höntrop neben Brief- und Paketdienstleistungen auch Postbankservice bietet. Auf dem Weg zur Schließung werden auch die Öffnungszeiten verkürzt. Schluss ist ab Mai dann bereits ab 19 Uhr.

Edeka-Supermarkt Wattencsheider Hellweg / Höntroper Straße

Edeka-Supermarkt Wattenscheider Hellweg / Höntroper Straße

Der Supermarkt, in dem auch ein weiterer Bäcker untergebracht ist, findet sich an exponierter Lage in Höntrop und ist der älteste Standort. Ursprünglich war an dieser Stelle ein Coop-Markt. Unweit der Grenze zwischen den Ortsteilen Höntrop und Westenfeld finden sich heute zwei weitere REWE-Supermärkte (vorher Real, Plaza) und der Discounter Aldi. Eine Unterversorgung bei der Nahversorgung ist nicht zu befürchten. Verschiedene Geschäfte nehmen auch Pakete für die Dienstleister UPS, DPD und Hermes an. Die Post-Filiale bietet im Vergleich zu andere Post-Stützpunkten besondere Dienstleistungen. Das Abholen von Paketen gehört nicht mehr dazu, aber fehlen werden auch der Standort von Postfächern und die Postbankdienstleistungen an dieser Stelle, die für viele Bürger gut zu erreichen ist.

Zuviel Konkurrenz, zu wenig Parpkplätze

Dass der Standort Probleme hat, wird bei einem vergleichenden Besuch der Märkte in der Umgebung schnell klar. Neben der Konkurrenzstellung untereinander kommt für den Edeka die unbefriedigende Parkplatzsituation erschwerend hinzu. Das Nahversorgungszentrum entlang des Wattenscheider Hellwegs bietet nur abgelegen vor der Sparkasse einige Parkflächen. Die Supermärkte verfügen alle über eigene Stellflächen, aber die des Edeka-Marktes sind am schwierigsten zu erreichen. Sie finden sich im Hof hinter einer Durchfahrt durch eine backsteinerne Häuserfront. Die Plätze sind hier auch für weitere Ärzte, Rechtsanwälte und andere Dauerparker belegt. Für automobile Kunden ist das wenig attraktiv. Der Markt wird auf Fußgänger angewiesen sein und den sogenannten „Frequenzbringer“ Post. Das wird sich aus Sicht der Konzernzentrale nicht als eine gute Perspektive für den Markt darstellen. Daher das Aus.

Post-Filiale mit Brief-, Paket-, und Bankservice

Post-Filiale mit Brief-, Paket-, und Bankservice

Und die Post?

Seitdem es in Höntrop keine Post mehr gibt hat es bereits eine andere Filial-Lösung gegeben. Das Geschäft (G.) mit der ersten Post-Filiale, die durch einen Subunternehmer betrieben wurde, gibt es inzwischen auch nicht mehr. In Gesprächen mit Betreibern von Ladenlokalen am Wattenscheider Hellweg werden Hinweise gegeben, dass die Deutsche Post nicht so viel an Miete zahlen wolle, dass sich der Betrieb lohne. Erst eine Mischkalkulation, die auch zusätzlich ins Geschäft geholte Kunden miteinbezieht, würde die Bereitstellung von Personal und Flächen für den Postbetrieb rechtfertigen. Das geht weder räumlich, noch wirtschaftlich für alle Einzelhändler und Dienstleister. Dem Vernehmen nach sei die Post jedoch sehr interessiert den Standort zu erhalten. Vor dem Schalter gibt es regelmäßig Schlangen.

Die Zukunft der Post ist kurzfristig das dringendste Problem und Teil der Gespräche auf der Straße und beim Friseur. Das Ausweichen auf Post-Stützpunkte hilft nur wenig. Mittel- bis langfristig wird sich dann die Frage stellen, was als Ersatz für den Edeka kommt. Ein lange anhaltender Leerstand an dieser exponierten Lagen tut dem Einzelhandelsstandort nicht gut.

25Apr/14
IKEA-Möbelhaus ohne Homepark mit weiteren Einzelhandelshallen

IKEA ohne IKEA Homepark, nicht nur in Wuppertal?

IKEA-Möbelhaus ohne IKEA Homepark mit weiteren Einzelhandelshallen

IKEA-Möbelhaus ohne ergänzenden IKEA Homepark mit weiteren Einzelhandelshallen

IKEA hat den Homepark in am Autobahnkreuz in Wuppertal aufgegeben. Das hörte ich schon eine Weile,auch öffentlich, aber jetzt ist es offiziell. IKEA verzichtet auf den Bau eines IKEA-Möbelhauses zusammen mit weiterem großflächigem Einzelhandel (dem IKEA Homepark) auf der grünen Wiese. Dieser Einzelhandel drohte die Innenstädte der Kommunen im Ennepe-Ruhr-Kreis zu schädigen, und nicht nur da. Ein IKEA-Markt hat immer noch einen hohen Anteil sogenannter zentrenrelavanter Waren, aber jetzt ist das Konzept auf den Markt mit einem im Vergleich kleineren Anteil als in einem IKEA Homepark mit ergänzenden Geschäften geschrumpft. Auch verkehrlich werden die Belastungen in der Umgebung geringer erwartet.

Der niederländische IKEA-Konzern, die Stadt Wuppertal und die Landesplanungsbehörde haben sich geeinigt. Letztere hatte weitere Planungen am Homepark sogar untersagt, was die Stadt Wuppertal dann versucht hat zu umgehen. Mit dem kleineren Konzept eines solitären Möbelmarktes in der vermutlich typischen blauen Metallhalle können jetzt alle Akteure als Sieger da stehen.

Anpassung des IKEA-Konzeptes für weitere Standorte

Eine Teil der Berichterstattung lässt mich aufhorchen, so heißt es auf DerWesten (Schwelm):

Johannes Ferber, Geschäftsführer der Ikea-Verwaltungs-GmbH, erklärte, dass er gemeinsam mit dem Land anstrebe, ein Konzept zu finden, dass nach der Realisierung in Wuppertal die Errichtung von weiteren Möbelhäusern in NRW unter Berücksichtigung der Regelungen des Landesentwicklungsplans und der jeweiligen kommunalen Gegebenheiten ermögliche.

IKEA Homepark A 43 / A 1

IKEA Homepark A 43 / A 1

Ich interpretiere den Absatz so, dass IKEA seine Expansion fortsetzen wird. Wie berichtet, ist IKEA auch bei weiteren Städten an der Ruhr vorstellig geworden. Unter anderem an den Regelungen des LEP scheiterten aber alle Pläne, selbst wenn Kommunen sich kooperativ zeigten – im Kampf um den eigenen Kirchturm. Ein IKEA insbesondere mit Homepark-Erweitung passt sehr unwahrscheinlich in existierende Einzelhandelszentren. Es bleibt nur der Bau von Möbelhallen in Randlagen. Aber das wichtige Nebensortiment wie Kerzen, Geschirr, Blumen, Lampen etc. lässt sich da nicht so einfach verkaufen – nur in rechtlich gesteckten Grenze. Dieser Umsatz ist aber wichtig für den Konzern, denn er ist nicht gerade klein. Wer kehrt schon mit leeren Händen von einem Rundgang mit der gelben Tasche durch den blauen Markt wieder?

Anpassung des IKEA-Konzepts: Chance für die Stadtentwicklung?

Die Alternative besteht in einer Anpassung des IKEA-Konzeptes. Da ein Lobbying mit Politgrößen im Kaliber von Friedhelm Ost oder Wolfgang Clement nichts gebracht hat bei der Durchsetzung von Märkten auf der grünen Wiese, ist das logische Konsequenz. Ich denke an das IKEA-Parkhaus in der Essener Innenstadt, dass eine alte Industriehalle integriert. Der IKEA dort ist etwas kleiner geraten. Solche Anpassungen kann ich mir gut vorstellen. Die Innenstadt, die einen IKEA in die Innenstadt holt, wird zu den Siegern gehören. Das gilt noch mehr, wenn es nicht ein blauer Riese wird, sondern ein Gebäude, das auch für die Stadtentwicklung architektonisch etwas zu bieten hat.

19Apr/14
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Einkaufen mit dem Handscanner

Das Personal an der Kasse im Markt lässt sich reduzieren und damit Kosten sparen. Bei Ikea habe ich zum Beispiel die Möglichkeit, selber meine Waren zu scanne und bei vier solcher Scanner-Kassen steht dann nur eine Hilfsperson herum. Anstatt stationärer Kassen und Scanner-Systeme versucht es die französische Supermarktkette „Carrefour“ mit mobilen Systemen. Hier erhält der im hauseigenen Treueprogramm registrierte Kunde ein Handgerät gegen RFID-Identifizierung, um seine EInkäufe selber zwecks Abrechnung aufzulisten.

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Das ist ganz praktisch. Während des Einkauf sehe ich, wie viel ich bereits ausgegeben habe. Es ist aber auch zeitintensiv, jedes Mal den Barcode an der Ware zu suchen. Dabei habe ich den Eindruck, das französische Kassiere wie ich als ungelernte Kunde an den Barcode herangehen. Da wird jeder Barcode an der Ware einzeln gesucht. Kein Vergleich zu den Fachkräften, die genau wissen, wo jeder Code an jedem Artikel ist. Hier kann ein kultureller Unterschied bestehen, der deutsche Kassierer schneller arbeiten lässt.

Der Geschwindigkeitverlust wird ausgeglichen durch die genaue Kontrolle für den Kunden und das schnelle Bezahlen an der Kasse.

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Leider konnte ich das Bezahlen nicht ausprobieren. Plötzlich war unser Einkaufswagen weg. Nach Ausrufen im Supermarkt tauchte er wieder auf, aber ohne das Gerät. Warum so ein Gerät stehlen? Nachprüfungen ergaben, dass nicht mit dem Gerät bezahlt werden kann. Das Problem hat der Supermarkt dessen Handgeräte verschwinden. Da haben stationäre Kassen mit angekabelten Geräten einen Vorteil.

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Ich hab dann doch normal bezahlen müssen mit einem weiteren Scan jedes Artikels.

Die Technik eines solchen Handgeräts beherrscht jedes Smartphone: Scannen per Kamera, Barcode auslesen, Daten aus dem Internet holen. Die Geräte könnten sehr preiswert werden oder auf eine App reduziert werden, die aufs eigene Telefon geladen wird.

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16Apr/14
Gemüsestand in Frankreich

Markthalle für die Bochumer Innenstadt

Über die Wochenmärkte in Bochum wir seit Jahren gerungen. Und es gibt Weiterentwicklungen. Sie dienen mehr und mehr der Nahversorgung älterer Bürger, auch mit Kleidung wie der Gummizughose. Auch Orte und Zeiten ändern sich, ich erinnere an den Moltkemarkt auf dem Springerplatz (Blaubuchsenviertel) und den Rathausmarkt. Die Kommunalwahlprogramme von SPD und CDU weisen den Weg in die nächste Richtung. Beide Volksparteien fordern eine Markthalle in der Bochumer Innenstadt.

Markstand mit Äpfeln

Markstand mit Äpfeln

Im Wahlprogramm „Bochum. Die Stadt für Dich.“ der SPD heißt es:

Darüber hinaus wollen wir eine Markthalle in der Mitte der Stadt, die Handel und urbane Lebensqualität verbindet. Die Entwicklung des Viktoria-Quarties bietet dafür gute Voraussetzungen.

Im Wahlprogramm „Wie leben Bochum“ der CDU heißt es:

Wir wollen eine Markthalle an zentraler Stelle in der Innenstadt.

Kommunalpolitisch gestritten werden kann aber noch über das Konzept. Wo genau soll die Markthalle hin, wer soll wann da rein? Denkbar ist eine Halle mit permanenten Ständen. Dann würde die Stadt Bochum Betreiber eines Einkaufszentrums mit vielen kleinen Geschäften, die Lebensmittel über die Theke verkaufen. Diese müsste dann jeden Tag offen sein – oder zumindest an Vormittagen oder Nachmittagen. Ganz anders wäre eine Halle, bei der die Markthändler täglich auf- und abbauen. Da wird die Verwaltung vermutlich mit Marktforschung beauftragt werden. Und dann sind noch die Fragen mit den Grundstückseigentümern zu klären, denn die Besitzungen der Stadt reichen derzeit nicht zur Realisierung – auch nicht an der Viktoriastraße und dem von der SPD angeführten Vikotoria-Quartier. Am Ende könnte es nur für eine Überdachung des Buddenbergplatzes hinterm Bahnhof reichen.

Gemüsestand in Frankreich

Gemüsestand in Frankreich

Im Vergleich zu französischen Märkten fällt mir auf, dass die Ware dort anders präsentiert wird. Fisch, Fleisch und gerade auch Obst und Gemüse werden nicht nur aufgehäuft, sondern sortiert ausgelegt. Teilweise sogar in Körben, wie es bei uns in teureren Supermärkten oder Bauernläden vorkommt.

10Okt/13
Some Assembly Required

Wuppertal bleibt unbelehrbar bei IKEA Homepark

Die Landesregierung, hier die Landesplanungsbehörde in der Staatskanzlei, hat Wuppertal die Planungen für einen IKEA Homepark (Was ist ein IKEA Homepark?) in der Nähe des Wuppertaler Nordkreuzes (A43/A46/A1) erneut untersagt. Dabei hat die Landesplanungsbehörde nicht darauf abgestellt zu prüfen, ob die Stadt Wuppertal hätte formell überhaupt das Planungsvorhaben trotz bereits erfolgter Untersagung hat fortführen dürfen. Es wurde wirklich inhaltlich geprüft. Und der auch auf der Internetseite der Stadt Wuppertal abrufbare Entwurf des Schreibens mit dem der Bau versagt wird, hat es in sich. Er weist zahlreiche Unzulänglichkeiten des Verfahrens und der Beurteilungen der Stadtverwaltung Wuppertal nach. Für mich sieht es nach Rechtsbeugung von Amtswegen aus. Die Stadtverwaltung hat verkündet, dass sie wohl klagen werden. Vermutlich kann sie politisch nicht mehr anders. Ein gerichtliches Aus ist politisch leichter zu verkraften, als eine selbst verschuldetes – wenn auch weises – Einsehen.

Statt eines wortreichen Artikels erscheint hier eine Linkliste:

IKEA: Stadt erwägt Klage„, Westdeutsche Zeitung, 07.10.2013

Ikea – Stadt will gegen Ablehnung klagen„, Rheinische Post, 27.09.2013

Umstrittener „Ikea Homepark“ steht auf der Kippe„, DerWesten, 26.09.2013

Some Assembly Required

Some Assembly Required

22Mrz/13
Some Assembly Required

IKEA-Homepark: Wuppertaler Planung wieder rechtswidrig?

„Augen zu und durch“ wird man sich bei der Stadtverwaltung Wuppertal gesagt haben. Trotzt einer Untersagung der Fortführung der Planung für einen Homepark in Wuppertal, dort wo sich die Autobahnen A43, A46 und A 1 treffen. Mit einigen Änderungen wurde das Planungsverfahren erneut aufgelegt, dabei wurden die Fristen auf zwei Wochen verkürzt zur Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, also jener die Stellungnahmen abgeben müssen oder dürfen. Das ist an sich schon merkwürdig, denn entweder ist es eine neue Planung oder nicht. Und für was Neues kann ich kaum die Fristen verkürzen, mehr für was Bekanntes.

Die Zeit drängt auf jeden Fall, denn bzgl. des Zeitpunktes ist noch undefiniert, wann genau neue Regelungen zum großflächigen Einzelhandel gelten werden, aber es ist gewiss, dass es bald neue gibt. Und bis dahin gelten die in Aufstellung befindlichen und bereits jetzt bekannten neuen Ziele und Grundsätze der Landesplanung, zumindest als Grundsätze – siehe hierzu auch „IKEA verstärkt Kampf rund ums und im Ruhrgebiet„. Wenn die Wuppertaler um diese Regelung und ihre Folgen herumkommen wollen, so lange sie noch etwas „weicher“ gilt, dann jetzt. Allerdings formiert sich sich Widerstand zu dem Vorhaben:

  • Widerstand, den es gegen das Projekt eh gibt
  • Widerstand, das jetzt mit minimalen Änderungen neu aufzulegen
  • Widerstand, dass die Neuauflage trotz bestehender, nicht zurückgenommener Untersagungsverfügung erfolgt
  • Widerstand, weil die Berechnungen des Umfangs der zentrenrelevanten Verkaufsflächen das Randsortiment des Möbelhauses, des IKEA-Marktes selber, außer acht ließen; also Geschirr, Gläser, Bettbezüge, Kerzen und alles, was es sonst noch schönes bei IKEA gibt.
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Widerstand aus dem Regionalverband Ruhr und dem Ennepe-Ruhr-Kreis

Binnen weniger Tage, ja eher Stunden, hat die Fachverwaltung des Regionalverbands Ruhr eine Stellungnahme als Träger öffentlicher Belange verfasst, die innerhalb der Frist von zwei Wochen (am 15.März 2013) verabschiedet wurde. Das ist nicht schlecht, da das Ruhrparlament nur etwa alle drei Monate tagt. Die CDU hatte im Vorfeld darauf gedrängt und der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreis hat sich in der Sitzung erhoben und dem Verband für die Unterstützung gedankt. Das ist alles nicht alltäglich, was da zur Vorlage Nr. 12/0834 geschieht:

  • Zum Umfang der zentrenrelevanten Verkaufsflächen und Warensortimente:
    Bereits in meiner Stellungnahme vom 15.10.2012 hatte ich dargelegt, dass selbst das IKEA-Einrichungszentrum als Bestandteil des Einkaufszentrums über zentrenrelevante Kernsortimente verfügt. Der zentrenrelevante Sortimentsanteil des IKEA-Einrichtungshauses kann nicht als Randsortiment zum Hauptsortiment Möbel eingestuft werden.

  • Zur vorgreifenden Geltung der kommenden neuen Regelungen zum großflächigen Einzelhandel:
    Die vorgesehenen Planinhalte […] widersprechen nach wie vor inhaltlich den in Aufstellung befindlichen Zielen der Raumordnung des vorliegenden Entwurfs des sachlichen Teilplans „großflächiger Einzelhandel“ zum LEP NRW.

  • Zur Planung trotz Verbots durch die Staatskanzlei NRW:
    Die erneute öffentliche Auslegung der 49. Änderung des Flächennutzungsplan – Dreigrenzen – der Stadt Wuppertal mit den vorgesehenen Planinhalten verstößt gegen den sofort vollziehbaren raumordnerischen Untersagungsbescheid der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22.11.2012 und ist daher rechtswidrig.
    […] Dass es sich inhaltlich nach wie vor um ein und dieselbe Planung handelt, folgt ohne weiteres aus den Ausführungen zu Planungsnanlass und -ziel in der Beschlussvorlage und dem Entwurf der Planbegründung.
    […] Die Fortsetzung des eingeleiteten Planverfahrens mit einer erneuten Beteiligung nach §4a Abs. 3 BauGB, ohne vorherige Erledigung der Regelungswirkung der Untersagungsverfügung, ist daher rechtswidrig.

Petitionsausschuss sieht kaum Chancen für eine Genehmigung des IKEA-Homeparks

Der Petitionsausschuss des Landtags NRW hat sich auch mit dem Vorhaben befasst, dass bereits von der Bezirksregierung Düsseldorf einen Dämpfer bekommen habe. So berichtet der WDR (zuletzt 22.03.2013):

Aus Sicht des Petitionsausschusses liegt der Anteil dieser Waren beim geplanten Park in Wuppertal aber bei mehr als 50 Prozent. Deshalb sei die Genehmigung sehr unwahrscheinlich, so die Haltung des Landtagsausschusses. Der hatte sich mit der Frage der Ansiedlung befasst, weil ein Wuppertaler Anwohner eine Petition eingereicht hatte.

Die Schrankwand scheint dem Kopf der Wuppertaler Stadtverwaltung stand zu halten. Voraussichtlich ist dies hier nicht der letzte Bericht dazu.

14Feb/13
IKEA E 600x450

IKEA verstärkt Kampf rund ums und im Ruhrgebiet – 1. Erfolg in Wuppertal?

Am 20. Februar 2013 dürfte IKEA Deutschland einen Erfolg feiern: Der Bauausschuss der Stadt Wuppertal wird voraussichtlich und erneut eine Offenlegung eines Planes für den Bau eines IKEA-Marktes unweit des Autobahnknotens von A 1, A 43 und A46 beschließen. Die Frist für Stellungnahmen anderer Träger öffentlicher Belange wird dabei auf zwei Wochen verkürzt, denn es lief erst vor kurzem ein B-Plan-Verfahren, dessen Fortführung durch die Landesplanungsbehörde verboten worden war. Ursächlich hierfür war eine „falsche“ Berechnung und folglich zu gering bewerteter Umfang des zentrenrelevante Warensortiments, dass dort außerhalb von Siedlungszentren – in nicht integrierter Lage – entstehen soll. Der neue Plan – einsehbar im Ratsinformationssystem der Stadt Wuppertal – wird das Sortiment weiter beschränken. Das ist ein Erfolg. Nach Lektüre der Unterlagen halte ich das Vorhaben für genehmigungsfähig. Mein Erwartung ist, dass IKEA und Umfeld an der Stelle dennoch den Zentren der Städte im angrenzenden Ennepe-Ruhr-Kreis schaden wird. Die Chancen, dass zu verhindern, sehe ich pessimistisch.

IKEA in Essen-Zentrum

IKEA in Essen-Zentrum

Der Entwurf des Wuppertaler Bebauungsplans berücksichtigt als „Ziele in Aufstellung“ die von der Landesregierung vorgeschlagenen Vorgaben für die Entwicklung des Großflächigen Einzelhandels (über eine vorgezogenen Sachlichen Teilplan zum Landesentwicklungsplan). Diese haben, da das Gesetz noch nicht beschlossen ist, noch nicht die definitive Wirkung. Dennoch genügt der Wuppertal Entwurf den Anforderungen, denn er setzt eine Grenze für den „Anteil zentren- und nahversorgungsrelevanter Verkaufsflächen von 9,9 % (insgesamt 4.475 qm) bei einer Gesamtverkaufsfläche von 45.050 qm“ vor.“ (S. 4) In Duisburg gab es hier zu bereits eine Diskussion um eine neues Möbelhaus (Siehe RP vom 05.07.2012).

„Ziele in Aufstellung“ sind bereits als abwägbare Grundsätze zu beachten. Derzeit heißt es im LEP-Entwurf dazu (Hervorhebung durch den Autor):

Sondergebiete für Vorhaben i. S. des § 11 Abs. 3 Baunutzungsverordnung mit nicht zentrenrelevantem Kernsortiment dürfen auch außerhalb von zentralen Versorgungsbereichen dargestellt und festgesetzt werden, wenn der Umfang der zentrenrelevanten Randsortimente maximal 10 % der Verkaufsfläche beträgt. Dabei dürfen zentrale Versorgungsbereiche von Gemeinden durch den absoluten Umfang der zentrenrelevanten Randsortimente nicht wesentlich beeinträchtigt werden.

Bis auf weiteres noch schwache Begrenzung des Flächenumfangs für zentrenrelevanten Einzelhandel

Spannend wird eine eventuelle gerichtlich Auseiandersetzung um den letzten Satz. Denn die Größe von 4.475 qm halte ich schon für eine Beeinträchtigung für „zentrale Versorgungsbereich in Gemeinden„. Ein Hinweis, das ist gibt auch der Entwurf des neuen LEP-Teilplans, aber nur in einem abwägbaren, schwächeren neuen Grundsatz, der nicht wie „Ziele in Aufstellung“ zurzeit zu beachten sei – so unterstelle ich zumindest die Wuppertaler Position. Es heißt dazu:

Der Umfang der zentrenrelevanten Randsortimente eines Sondergebietes für Vorhaben i. S. des § 11 Abs. 3 Baunutzungsverordnung mit nicht zentrenrelevantem Kernsortiment soll 2.500 qm Verkaufsfläche nicht
überschreiten.

Und hier passt der B-Plan-Entwurf aus Wuppertal nicht hinein. Denn es gilt 4.475 qm > 2.500 qm. Aber noch gilt der LEP-Entwurf noch nicht. Es ist halt eine Entwurf. Nach einem Konsultationsverfahren im Land wird zudem der endgültige Entwurf der Landesregierung derzeit erwartet. Vom Flurfunk in Düsseldorf höre ich, dass der erst nach der nächsten Sitzung des zuständigen Landtagsausschusses und damit der Aufstellung des Wuppertal erwartet wird – so etwa Mitte März 2013. Selbst wenn aus dem Grundsatz der Beschränkung auf 2.500 qm (schnellst möglich) ein Ziel würde, wird die Neuregelung hier keine Wirkung entfalten. Es sei denn der Plan kann gerichtlich so verzögert oder zu Fall gebracht werden, dass die Neuregelung bis dahin greifen kann. Das hängt von juristischen Unwägbarkeiten und zeitlichen Abläufen ab. Politisch kann ich den Städten im Ennepe-Ruhr-Kreis daher nur das Prinzip Hoffung empfehlen, d. h., sie sollten klagen in der Hoffnung den Plan zu verzögern,um ggf. am Ende eine weitere Beschränkung des Umfangs des zentrenrelevanten Warensortiments auf 2.500 qm oder weniger zu erreichen . Es geht knapp um eine weitere Reduzierung auf die Hälfte des geplanten Angebots. Auch Vergleiche zwischen 2.500 qm und 4.475 qm sind denkbar. Dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit des Bauprojektes. Es könnte sogar völlig scheitern.

Lobbyarbeit schreitet voran?

In der Zwischenzeit nehme ich war, wie IKEA seine Bemühungen um eine weitere Expansion (hier Hinweise auf der IKEA-Seite) weiter vorantreibt, gerade auch in der Metropole Ruhr. Rückmeldungen habe ich aus Bottrop, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen und Essen. Neben dem Standort eines baulich begrenzten IKEA-Marktes am Rande der Innenstadt, soll jetzt noch ein weiteres Gelände in Essen-Kray angeboten worden sein – hört man. Weitere Gespräche sollen auch die Herren Wolfgang Clement, ehemaliger SPD-Ministerpräsident von NRW, und Friedhelm Ost (CDU) geführt haben. Ich hab darauf schon mal hingewiesen. Ich kann das nicht bestätigen, ebenso wenig, wie mir berichtet wird, dass inzwischen eine Spur dieser Lobbyarbeit nach Bochum führe. Hier geistern die Ideen einer Ansiedlung in Wattenscheid oder am Husemannplatz in der Bochumer Innnestadt umher. Letzeres wäre zumindest ein integrierter Standort in der Mitte eine Stadt. Sollte sich sowas realisieren lassen, dann ist sicher auch seitens IKEA eine Anpassung ihres Marktkonzeptes erforderlich. Eine neue Umfeldgestaltung abweichend von IKEA Homepark und solitärem Markt wäre notwendig. Mal sehen, wer sich zuerst bewegt.

Danke an Heike Haarhaus für die Übersendung des Links zu den Unterlagen des neuen B-Plan-Entwurfs aus Wuppertal.

18Jan/13
City-Killer in der Bochumer Innenstadt

Wer braucht ein Einkaufszentrum als City-Killer in der Bochumer Innenstadt?

Kaufleute im Umfeld der IHK sind zu dem Schluss gekommen, dass die Bochumer Innenstadt noch Platz und Bedarf für 20.000 qm Einzelhandelsfläch habe. Für einige Kaufleute ist es hingegen die Grenze dessen, was sie maximal noch verträgt. Die Zahl ist bereits angejahrt. Auch wenn es angesichts der zahlreichen Leerstände in der Innenstadt, auch in Einkaufszentren wie der Drehscheibe, nicht so aussieht, so findet doch eine Entwicklung statt: Aus der ehemaligen Westfalenbank ist ein feiner Einkaufstempel geworden, das Modehaus Baltz hat sich vergrößert, in der Mayerschen Buchhandlung gibt es jetzt „Shop in Shop“ und C&A hat sich um eine Etage an Verkaufsfläche verringert. Am Horizont steht neuer Einzelhandel auf Teilen des Geländes der früheren Schlegelbrauerei gegenüber dem Rathaus – 2.500 qm wurden laut Mitteilung der Stadtverwaltung dort genehmigt. Wofür und von wem werden die Flächen eines Einkaufszentrums mit mehreren 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche benötigt?

City-Killer in der Bochumer Innenstadt

Eine These wundert mich besonders bei den Befürwortern eines weiteren Einkaufszentrums: Wie soll denn mit so einem Einkaufszentrum eine neue Qualität in die Bochumer Innenstadt gebracht werden. Ich erwartet da die gleichen Filialisten und Ketten wie überall. Davon hat Bochum genug. Das Projekt hilft nicht. Da es frühestens 2019 realisiert werden wird, droht bis dahin Stillstand. Darüberhinaus wartet Akteuere vor weiteren Entscheidungen gerade diese Entscheidung ab.

Mehr auf einer speziellen Website…
Ich will das Thema hier nicht in aller Breite diskutierten.Das geht gar nicht, das geht noAntrag CDU Stopp City-Killer h gar nicht und dafür reicht der Platz nicht. Ich wende mich gegen das Projekt. Solange die Stadt Bochum noch keine Ausschreibung vorgenommen hat, um einen – oder den einzig möglichen – Investor zu finden, lässt sich eines Erachtens noch was erreichen. Danach ist es zu spät bzw. nur mit Schaden möglich, den Kurs zu ändern.

Auf der Internetseite „CityKillerBochum“ bei Facebook und im Internet findet sich mehr.

Im Dezember 2012 habe ich bereits einen Antrag gegen so ein Shopping-Center für den Kreisparteitag der CDU Bochum am 23. Februar 2013 verfasst, der derzeit in der Partei diskutiert wird. Diese Woche habe ich den Antrag erstmals in einem Gremium vorgestellt. Hier der Antragstext:Antrag CDU Stopp City-Killer